Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
- Stefan Lefnaer
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Sind das nicht Kaninchen, die den Boden so durchlöchern?
- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Kann sein.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Hermann Falkner
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
ja, in der Regel sind das Kaninchen - kenn ich so zT auch in Schutzgebieten, zB Illmitz-Sandeck
- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Danke, hab' es ausgebessert.
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-
kurt nadler
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
hab den arundo hierhin verlinkt: posting.php?mode=reply&f=10&t=1974. netter fund.
- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Hundsrücken
Heute habe ich mir den Hundsrücken N Gallbrunn angesehen. Holzer hält sich dazu (ÖK 60/10) kurz:
Am Rand einer Brache finden sich einige Exemplare von Reseda luteola.Von den Böschungen mit ihren Halbtrockenrasen ist kaum mehr etwas übrig, die Robinien sind mittlerweile überall dominant.Aber ich will positiv formulieren: Linaria genistifolia findet sich an Böschungen und Wegrändern noch, zahlreich ebenda auch Anthemis tinctoria.Geranium sanguineum ist mit der Gesamtsituation vermutlich unzufrieden.Lavatera thuringiacaZeitgeist
Heute habe ich mir den Hundsrücken N Gallbrunn angesehen. Holzer hält sich dazu (ÖK 60/10) kurz:
Mein Weg von Gallbrunn (Dreifaltigkeitsplatz: 170 msm) hinauf auf den Hundsrücken (245 msm) führt entlang eines nach der Kommassierung 1971 planierten Hohlwegs.mehrere kleinere Böschungen (200-230 m) (...) Furchenschwingel-Trockenrasen
Am Rand einer Brache finden sich einige Exemplare von Reseda luteola.Von den Böschungen mit ihren Halbtrockenrasen ist kaum mehr etwas übrig, die Robinien sind mittlerweile überall dominant.Aber ich will positiv formulieren: Linaria genistifolia findet sich an Böschungen und Wegrändern noch, zahlreich ebenda auch Anthemis tinctoria.Geranium sanguineum ist mit der Gesamtsituation vermutlich unzufrieden.Lavatera thuringiacaZeitgeist
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- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Ahja, noch ein Nachtrag zum Herrnberg oben: Geranium sanguineum gab es zumindest 2020 noch, wie ich meiner Dokumentation entnehme.
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- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Korrektur: Was die von Holzner angegebenen exemplarischen Arten des Rainbergs betrifft, liegt leider eine Verwechslung vor. Ich habe jene des Stixneusiedler Rainbergs zitiert, der wenige Kilometer östlich liegt. Ich werde daher den obigen Beitrag überarbeiten.
Was den im Katalog unter 60/11 firmierenden Rainberg in Stixneusiedl betrifft, habe ich hier nun ein Thema aus dem Jahr 2020 hier angehängt, als ich ihn schon einmal besucht hatte. Dem Chronologieregime des Forums folgend, erscheinen sie nun zu Beginn des Themas. Die Beiträge sind daher teilweise umgeschrieben, um keine zeitlichen Widersprüche zu erzeugen.
Was den im Katalog unter 60/11 firmierenden Rainberg in Stixneusiedl betrifft, habe ich hier nun ein Thema aus dem Jahr 2020 hier angehängt, als ich ihn schon einmal besucht hatte. Dem Chronologieregime des Forums folgend, erscheinen sie nun zu Beginn des Themas. Die Beiträge sind daher teilweise umgeschrieben, um keine zeitlichen Widersprüche zu erzeugen.
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- Jürgen Baldinger
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Rainberg (NW Stixneusiedl)
Ich war heute weiter auf den Spuren Wolfgang Holzners unterwegs und habe mir noch einmal den Rainberg nordwestlich von Stixneusiedl angesehen (ÖK 60/11), siehe Beitrag aus dem Jahr 2020 oben am Beginn des Themas.
Im oberen, von Stixneusiedl etwa 1 km entfernten Teil am eigentlichen Rainberg beginnt am Unterhang hinter einem umzäunten Bereich und einem Teich ein Gebüsch......wo unter Robinia pseudacia erste Exemplare Adonis vernalis auftauchen.Auch Cirsium eriophorum gibt es immer noch.Nonea pullaIm mittleren und oberen Teil der Böschung wird das Gebüsch lückiger, Adonis vernalis ist wie zu Holzners Zeiten immer noch zahlreich vorhanden.Zu der hier vorkommenden Viola ambigua siehe hier.
Panorama vom Oberhang Richtung WestenOben grenzt ein Acker an.Der Boden ist an diesem nördlichen Teil der Böschung nur wenig verfilzt.
Ortsnah, etwa 500 m von Stixneusiedl entfernt, gibt es eine Fortsetzung dieser Böschung, von dort stammen die Fotos von 2020. Dieser südlichere Teil ist vom nördlichen nun getrennt (obwohl es dazwischen zumindest eine schöne Löss-Steilwand gibt, die ich mir nicht näher angesehen habe).
Auch hier gibt es unten einen Waldteich.Der Hang unterhalb eines kleinen Lösswegs ist hier stärker verfilzt und oben mit Ailanthus altissimus bestanden, Chamaecytisus austriacus ist häufig (ohne Foto).Adonis vernalis gibt es hier auch.Neben Arabis auriculata, Alyssum alyssoides habe ich heute auch hier Nonea pulla blühend gefunden. Der Lössweg, an dem es gerade wunderschön schwirrt, wird oben ebenfalls von den Götterbäumen erobert. Astragalus austriacus habe ich nicht entdeckt.Fazit: Die gefährdende Aufforstung hat stellenweise stattgefunden, die Weißdorn- und Rosengebüsche werden immer dichter; von einer Mülldeponie ist nichts mehr zu sehen, zumindest offiziell wäre die Ablagerung unbehandelter Abfälle ja seit 2009 auch nicht mehr erlaubt.
Ich war heute weiter auf den Spuren Wolfgang Holzners unterwegs und habe mir noch einmal den Rainberg nordwestlich von Stixneusiedl angesehen (ÖK 60/11), siehe Beitrag aus dem Jahr 2020 oben am Beginn des Themas.
Im oberen, von Stixneusiedl etwa 1 km entfernten Teil am eigentlichen Rainberg beginnt am Unterhang hinter einem umzäunten Bereich und einem Teich ein Gebüsch......wo unter Robinia pseudacia erste Exemplare Adonis vernalis auftauchen.Auch Cirsium eriophorum gibt es immer noch.Nonea pullaIm mittleren und oberen Teil der Böschung wird das Gebüsch lückiger, Adonis vernalis ist wie zu Holzners Zeiten immer noch zahlreich vorhanden.Zu der hier vorkommenden Viola ambigua siehe hier.
Panorama vom Oberhang Richtung WestenOben grenzt ein Acker an.Der Boden ist an diesem nördlichen Teil der Böschung nur wenig verfilzt.
Ortsnah, etwa 500 m von Stixneusiedl entfernt, gibt es eine Fortsetzung dieser Böschung, von dort stammen die Fotos von 2020. Dieser südlichere Teil ist vom nördlichen nun getrennt (obwohl es dazwischen zumindest eine schöne Löss-Steilwand gibt, die ich mir nicht näher angesehen habe).
Auch hier gibt es unten einen Waldteich.Der Hang unterhalb eines kleinen Lösswegs ist hier stärker verfilzt und oben mit Ailanthus altissimus bestanden, Chamaecytisus austriacus ist häufig (ohne Foto).Adonis vernalis gibt es hier auch.Neben Arabis auriculata, Alyssum alyssoides habe ich heute auch hier Nonea pulla blühend gefunden. Der Lössweg, an dem es gerade wunderschön schwirrt, wird oben ebenfalls von den Götterbäumen erobert. Astragalus austriacus habe ich nicht entdeckt.Fazit: Die gefährdende Aufforstung hat stellenweise stattgefunden, die Weißdorn- und Rosengebüsche werden immer dichter; von einer Mülldeponie ist nichts mehr zu sehen, zumindest offiziell wäre die Ablagerung unbehandelter Abfälle ja seit 2009 auch nicht mehr erlaubt.
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kurt nadler
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Re: Trocken- und Halbtrockenrasen südlich des Maria Ellender Waldes
Nochmals zu Arundo donax von früher: viewtopic.php?f=38&t=4138#p25450:
Sollte wohl Erstnachweis eines freilebenden Klons für NÖ sein (können), was für die Neilreichia?
Sollte wohl Erstnachweis eines freilebenden Klons für NÖ sein (können), was für die Neilreichia?
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