Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
- Stefan Lefnaer
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
In den trocken-warmen Wäldern, wie hier im Schwarzwald, gedeihen auch Arten die zudem in Feuchtwiesen auftreten. Hier das Habitat:
Neben Serratula tinctoria...
...Dianthus superbus subsp. superbus EN (Wiederbestätigung für 7462-4)...
...auch Succisa pratensis, im Pann VU (neu für 7462-4). Im zentralen Weinviertel gibt es nur 9 Angaben von vor 1990 und eine von nach 1990 (diese stammt von mir und ist von einer Feuchtwiese beim Schletzursprung). Die Feuchtwiesenvorkommen bzw. die Feuchtwiesen an sich dürften zwischenzeitlich großteils vernichtet worden sein. Umso erfreulicher ist es, dass die Art in den Wäldern ein Zweithabitat besitzt.
Neben Serratula tinctoria...
...Dianthus superbus subsp. superbus EN (Wiederbestätigung für 7462-4)...
...auch Succisa pratensis, im Pann VU (neu für 7462-4). Im zentralen Weinviertel gibt es nur 9 Angaben von vor 1990 und eine von nach 1990 (diese stammt von mir und ist von einer Feuchtwiese beim Schletzursprung). Die Feuchtwiesenvorkommen bzw. die Feuchtwiesen an sich dürften zwischenzeitlich großteils vernichtet worden sein. Umso erfreulicher ist es, dass die Art in den Wäldern ein Zweithabitat besitzt.
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kurt nadler
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
ja, serratula ist den leithabergwäldern auch weit verbreitet, und succisa zeigte mir thomas h. in den salzburger kalk-nordalpen in einem erica-lichten rotföhrenmischwald am naturstandort weitab jeglicher kulturlandschaft. dianthus hab ich noch nie an einem "naturstandort gesehen" - interessant.
- Stefan Lefnaer
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Ein wirklicher Naturstandort sind die seit Jahrhunderten bis Jahrtausenden so - früher wahrscheinlich auch als Waldweide - bewirtschafteten Mittelwälder im Weinviertel auch nicht.
- Stefan Lefnaer
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Eine im Weinviertel nicht häufige Art ist Campanula rotundifolia. Bisher fand ich sie erst zwei Mal und in beiden Fällen war der floristische Status aufgrund der ruderalen Fundorte unklar. Heute konnte ich sie neu für Qu. 7463-2 auf einem Schotterrücken der Urdonau in einem trocken-warmen Eichenwald nachweisen. Hierbei handelt es sich nun wohl eindeutig um ein autochthones Vorkommen.
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kurt nadler
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
passt ja perfekt zur sonstigen artenriege.
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