Orobanche s. lat. 2024
- Stefan Lefnaer
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Re: Orobanche s. lat. 2024
Jetzt habe ich schon eine ganz gute Vorstellung von geeigneten Habitaten für Phelipanche arenaria EN . Gestern habe ich gezielt nach der Art gesucht und bin tatsächlich auf einer sandigen Brache mit viel Artemisia campestris s.str. NT fündig geworden (neu für Qu. 7565-1):
Hier meine aktuelle Verbreitungskarte für die Art im Weinviertel (geologische Hintergrundkarte):
Hier meine aktuelle Verbreitungskarte für die Art im Weinviertel (geologische Hintergrundkarte):
- Stefan Lefnaer
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Re: Orobanche s. lat. 2024
Auf der o.g. sandigen Brache wuchs die Orobanche u.a. zusammen mit Crepis tectorum NT ...
...Nigella arvensis EN ...
...und Thymelaea passerina EN :
...Nigella arvensis EN ...
...und Thymelaea passerina EN :
- Stefan Lefnaer
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Re: Orobanche s. lat. 2024
Ich glaub es fast nicht: da habe ich die Orobanchen-Kartierung für heuer fast für abgeschlossen betrachtet und was sehen meine ausgelaugten Augen zufällig im Garten meiner Eltern? Ist es eine Halluzination? Nein, tatsächlich hat sich ein Pflänzchen von Orobanche picridis CR dort angesiedelt und nuckelt ganz ungeniert auf Picris hieracioides subsp. hieracioides LC :
Der Fund ist neu für Qu. 7563-4. Ich gehe davon aus, dass sich diese Art aufgrund des Klimawandels bei uns ausbreitet, so wie andere submediterrande Arten, wie z.B. Ophrys apifera und Himantoglossum adriaticum, auch. Hier meine aktuelle Verbreitungskarte der Art:
Der Fund ist neu für Qu. 7563-4. Ich gehe davon aus, dass sich diese Art aufgrund des Klimawandels bei uns ausbreitet, so wie andere submediterrande Arten, wie z.B. Ophrys apifera und Himantoglossum adriaticum, auch. Hier meine aktuelle Verbreitungskarte der Art:
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Burkhard Leitner
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Re: Orobanche s. lat. 2024
Dachte zunächst an Orobanche reticulata, aber bin mir nicht sicher.
Fundort: Grazer Bergland, Schöckl, 1250m
Danke und VG
Burkhard
Fundort: Grazer Bergland, Schöckl, 1250m
Danke und VG
Burkhard
- Stefan Lefnaer
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Re: Orobanche s. lat. 2024
Ich würde auch zu O. reticulata tendieren, auch wenn diese meist rötliche Stieldrüsen am Kronenrücken haben sollte (aber nicht immer haben muss). Bei Orobanchen wäre es immer wichtig zudem den eventuell vorhandenen Geruch festzustellen sowie die potentiell vorhandenen Wirte. Ein Habitatfoto kann für letzteren Zweck ebenfalls hilfreich sein.
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