A bisserl was geht immer ...
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Oliver Stöhr
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Re: A bisserl was geht immer ...
Wie die Zeit vergeht! Mit einem weiteren Fund von Isolepis setacea aus dem Iseltal bei Schlaiten von vorgestern hänge ich mich an dieses „Uralt-Thema“ dran. Gefunden wurden rd 10 Individuen dieser unscheinbaren Art an einem feuchten Wegrand, wobei das „seeigelartige“ Erscheinungsbild eigentlich recht charakteristisch ist. Heuer habe ich bereits an zwei anderen Stellen diese seltene Art gefunden, so sich meine oben geäußerte Vermutung, dass die Art in Osttirol noch mehrfach gefunden werden kann, bestätigt hat.
Lg
Oliver
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- Stefan Lefnaer
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Re: A bisserl was geht immer ...
Hier zur Ergänzung meine aktuelle Verbreitungskarte der Art im nordwestlichen Waldviertel:
Ich habe dort erst seit heuer intensiver kartiert und bisher erst einen Teil der Quadranten bearbeitet. Vergleicht man meine Karte mit der RL-Karte, so sieht man aber, dass dort viele Quadranten fehlen. Das liegt wohl nicht daran, dass sich Isolepis setacea ausbereitet, sondern daran, dass viele nicht so genau hinschauen. Bei Ricek (1980) fehlt die Art z.B. komplett, obwohl sie damals sicher schon dort vorhanden war.
Ich habe dort erst seit heuer intensiver kartiert und bisher erst einen Teil der Quadranten bearbeitet. Vergleicht man meine Karte mit der RL-Karte, so sieht man aber, dass dort viele Quadranten fehlen. Das liegt wohl nicht daran, dass sich Isolepis setacea ausbereitet, sondern daran, dass viele nicht so genau hinschauen. Bei Ricek (1980) fehlt die Art z.B. komplett, obwohl sie damals sicher schon dort vorhanden war.
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Oliver Stöhr
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Re: A bisserl was geht immer ...
Hallo Stefan!
Ich denke auch dass die Art mehrheitlich nur übersehen wird. Allerdings kenne ich etliche Vorkommen, die nur vorübergehend bestehen; die Art ist sicher konkurrenzschwach und hält sich an gestörten, lückigen Stellen wie etwa an Wegen oder Störstellen in Feuchtwiesen oft nur kurzzeitig.
An alle Mitlesenden: Wie oft sieht ihr diese Art und wie stabil sind die Vorkommen?
Viele Grüße
Oliver
Ich denke auch dass die Art mehrheitlich nur übersehen wird. Allerdings kenne ich etliche Vorkommen, die nur vorübergehend bestehen; die Art ist sicher konkurrenzschwach und hält sich an gestörten, lückigen Stellen wie etwa an Wegen oder Störstellen in Feuchtwiesen oft nur kurzzeitig.
An alle Mitlesenden: Wie oft sieht ihr diese Art und wie stabil sind die Vorkommen?
Viele Grüße
Oliver
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kurt nadler
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Re: A bisserl was geht immer ...
nur das dazu:
im vergleich zu cyperus fuscus geh ich von einer mit längerlebigkeit zusammenhängenden beständigeren auftretensweise aus.
im vergleich zu cyperus fuscus geh ich von einer mit längerlebigkeit zusammenhängenden beständigeren auftretensweise aus.
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Peter Pilsl
- Beiträge: 593
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Re: A bisserl was geht immer ...
kann dazu leider nichts sagen, ich find die Art in Salzburg nur rund einmal pro Jahrzehnt - also sehr selten.
Peter Pilsl
SABOTAG
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