(Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
- Jürgen Baldinger
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Re: (Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
Heute, zwischen Südmauer des Zentralfriedhofs und Kledering, am Rand eines Schotterplatzes, dieses Exemplar Gleditsia cf. triacanthos. Der nächste Altbaum (und einziger, den ich dort gesehen habe) steht rund 200 m entfernt.Unweit davon in einem schottrigen Versitzbecken diese Schönheit aus einer meiner liebsten Familien, Kali tragus. Senecio inaequidens dahinter war nur wenig größer. Weder in der Flora Wien noch in den Nachträgen zu dieser ist in diesem Stadtraum (#26) die Art erwähnt.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Stefan Lefnaer
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Re: (Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
Vielleicht breitet sich Kali tragus ja auch aus. Ich habe die Art am Wochenende in drei Quadranten gesehen: gestern ein Zwutschkerlexemplar auf einem Erdhaufen in Stockerau (siehe unten), eine große Pflanze auf einer Erddeponie bei Hatzenbach und heute zahlreiche Individuen verschiedener Entwicklungsstufe auf einer Brache bei Putzing (kannte ich von dort schon). Es ist ja interessant wie vielgestaltig die Art ist. Abgesehen davon hoffe ich, dass meine Belege plan werden und nicht wieder aufspringen wie eine Feder, so zäh wie die Pflanzen sind...
- Jürgen Baldinger
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Re: (Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
Hoffentlich gelingt Dir das Bändigen.
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- Hermann Falkner
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Re: (Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
Jürgen, geh ich recht in der Annahme, dass dein Fund von Kali tragus und der Gleditschie im neuen Industriegebiet an der Awarengasse gemacht worden ist, dh zwischen Bahnhofsgelände (Kledering Bhf bis Verschiebebhf Kledering), Awarenstr/Bhf Kaiserebersdorf und Zentralfriedhof-Südost-Mauer liegt (Tor 9)?
In diesem Gebiet hat sich in den letzten ca. 5 Jahren fast alles verändert - die Strasse ist neu gebaut worden (die alte Strasse existiert noch als - jetzt - Radweg), sämtliche Industriebauten dort sind neu und das ganze Gebiet war früher schlicht ein Acker.
Sogar die Bahnböschung ist nicht verschont geblieben, dort ist eine neue Verbindungsbahn von der Ostbahn zur Hainburger Linie gebaut worden, damit die Züge vom neuen Hauptbahnhof zum Flughafen weiterfahren können.
Ich bin von dort weggezogen, wie das alles noch Baustelle war, inzwischen ist da schon viel fertig (und inzwischen komme ich kaum noch dort hin). Kali tragus könnte womöglich mit Schotter- oder Sandlieferungen dort hingekommen sein - oder kommt vielleicht auch auf den alten Bahnanlagen bzw. den älteren Industriebauten dort vor (wie etwa die Bim-Werkstätten der Wiener Linien, Speditionsbetriebe wie Lagermax mit Parkplätzen, etc etc - viele dieser Gebiete sind als Firmengelände nicht frei zugänglich).
Was dieses Feld betrifft, das jetzt Industriegebiete ist - die Flora dort hat sich in den letzten Jahren sicher ganz gravierend geändert.
Es gibt dort übrigens auch einige verwilderte Gartenpflanzen aus (vermute ich) aufgelassenen Bahn-Schrebergärten (einige wenige gibt's noch - oder hat's noch gegeben, als ich zuletzt dort war) - kurios zB Yucca filamentosa (mehrfach!), entweder aus weggeschmissenen Gartenabfällen oder auch Überreste von Schrebergärten, das weiss ich selbst auch nicht so genau, dieses Vorkommen ist auch gut bekannt.
In diesem Gebiet hat sich in den letzten ca. 5 Jahren fast alles verändert - die Strasse ist neu gebaut worden (die alte Strasse existiert noch als - jetzt - Radweg), sämtliche Industriebauten dort sind neu und das ganze Gebiet war früher schlicht ein Acker.
Sogar die Bahnböschung ist nicht verschont geblieben, dort ist eine neue Verbindungsbahn von der Ostbahn zur Hainburger Linie gebaut worden, damit die Züge vom neuen Hauptbahnhof zum Flughafen weiterfahren können.
Ich bin von dort weggezogen, wie das alles noch Baustelle war, inzwischen ist da schon viel fertig (und inzwischen komme ich kaum noch dort hin). Kali tragus könnte womöglich mit Schotter- oder Sandlieferungen dort hingekommen sein - oder kommt vielleicht auch auf den alten Bahnanlagen bzw. den älteren Industriebauten dort vor (wie etwa die Bim-Werkstätten der Wiener Linien, Speditionsbetriebe wie Lagermax mit Parkplätzen, etc etc - viele dieser Gebiete sind als Firmengelände nicht frei zugänglich).
Was dieses Feld betrifft, das jetzt Industriegebiete ist - die Flora dort hat sich in den letzten Jahren sicher ganz gravierend geändert.
Es gibt dort übrigens auch einige verwilderte Gartenpflanzen aus (vermute ich) aufgelassenen Bahn-Schrebergärten (einige wenige gibt's noch - oder hat's noch gegeben, als ich zuletzt dort war) - kurios zB Yucca filamentosa (mehrfach!), entweder aus weggeschmissenen Gartenabfällen oder auch Überreste von Schrebergärten, das weiss ich selbst auch nicht so genau, dieses Vorkommen ist auch gut bekannt.
- Jürgen Baldinger
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Re: (Unbeständig) verwilderte Gleditsia cf. triacanthos
Nicht ganz, Hermann: 48 08 22, 16 26 13 (Ailecgasse). Siehe Rolf Marschners zweites Bild, wo er dieses Versitzbecken (mein neues Lieblingswort) fotografiert hat: http://botanische-spaziergaenge.at/view ... 573&t=4673 - auch Erodium ciconium ist durch ihn von dort belegt, an den Bahnböschungen Silene otites subsp. otites.
Ja, Yucca filamentosa habe ich im großartigen Buch "Ökosystem Wien" gesehen, dort heißt es ja nur "hat sich an einem Bahndamm in Simmering angesiedelt" (http://bit.ly/2wyUxHX) und ich habe mir gestern schon gedacht, dass das dort sein könnte. Viel Bassia scoparia übrigens im Gleisschotter der Verbindungsbahntrasse.
Unweit vom Versitzbecken habe ich übrigens ein adultes Eisvogel-Männchen gesehen, allerdings Totfund. Hab' es an Birdlife gemeldet.
Ja, Yucca filamentosa habe ich im großartigen Buch "Ökosystem Wien" gesehen, dort heißt es ja nur "hat sich an einem Bahndamm in Simmering angesiedelt" (http://bit.ly/2wyUxHX) und ich habe mir gestern schon gedacht, dass das dort sein könnte. Viel Bassia scoparia übrigens im Gleisschotter der Verbindungsbahntrasse.
Unweit vom Versitzbecken habe ich übrigens ein adultes Eisvogel-Männchen gesehen, allerdings Totfund. Hab' es an Birdlife gemeldet.
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