Salvia aethiopis in Wien-Simmering
- Jürgen Baldinger
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Re: Salvia aethiopis in Wien-Simmering
Dafür, dass er so konkurrenzschwach sein soll (siehe Flora Wien, p. 524: "Besiedelt anscheinend bevorzugt frisch aufgeschüttete Bahn- und Straßenböschungen. Mit dem Schließen der Vegetationsdecke gehen die Bestände in der Folge rapide zurück."), würde er sich in dem Eck schon lange halten. Oder war er eh lange weg seit Neilreich? Janchen nennt ihn für Wien 1977 nicht. Übrigens führt ihn Aichinger von Aichenhayn 1847 auch für den Laaer Berg an.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Hermann Falkner
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Re: Salvia aethiopis in Wien-Simmering
Naja, was du oben von Janchen zitierst, ist ein terminus ante quem - und keiner post quem non: vor und bis 1970 sicher noch, aber unsicher ob nach 1970 auch noch.
Zur Verbreitungsgeschichte weiss ich sonst auch nicht mehr, sorry.
Zur Verbreitungsgeschichte weiss ich sonst auch nicht mehr, sorry.
Re: Salvia aethiopis in Wien-Simmering
Vor Jahren an der rechten Bahnböschung in Richtung Meidling vor der Einfahrt in die Tunnelstation Qu. Belvedere ein paar Individuen ...
Auch vor ein paar Jahren auf der "Purbacher Heide" gefunden :-)
Auch vor ein paar Jahren auf der "Purbacher Heide" gefunden :-)
LG Reini BR
- Jürgen Baldinger
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Re: Salvia aethiopis in Wien-Simmering
War heute noch einmal in dem "toten Winkel" zwischen Zentralfriedhof, Schwechat und Kledering, und Salvia aethiopis wächst dort auf einem Stoppelacker genauso......wie auf einem kiesigen, nicht oder kaum mehr genutzten Fahrweg,wobei die Vitalität hier leiden dürfte.Blühende Exemplare habe ich übrigens keine gesehen, ausschließlich Grundblattrosetten.
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- Jürgen Baldinger
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Re: Salvia aethiopis in Wien-Simmering
Das Wiener Gewerbegebiet zwischen Zentralfriedhof und S7-Bahntrasse um die Sofie-Lazarsfeld-Straße wächst zwar Jahr für Jahr unaufhaltsam auf Kosten von Brachen und Äckern, sodass diese dort bald der Vergangenheit angehören werden; dass aber Salvia aethiopis nicht nur an artenarmen Rainen und Fettwiesenstreifen sowie an Straßen- und Wegrändern in der intensiv genutzten Agrarlandschaft vorkommt, lässt hoffen, dass zumindest diese schöne Salbei-Art nicht so schnell unterzukriegen ist.
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