Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Hallo zusammen
Gerne verlinke ich auf eine Anfrage von mir im Schweizer Nachbarsforum betreffend Viola kitaibeliana! Gerne würde ich eure Meinung zum Fund hören :-)
https://www.openflora.ch/de/forum/viola ... -3236.html
Beste Grüsse
Jonas
Gerne verlinke ich auf eine Anfrage von mir im Schweizer Nachbarsforum betreffend Viola kitaibeliana! Gerne würde ich eure Meinung zum Fund hören :-)
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Jonas
“There are wonders enough out there without our inventing any.” Carl Sagan
- Hermann Falkner
- Beiträge: 2008
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Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Erscheint mir zu "wuchtig" & üppig, so zart es auch erscheinen mag, und die Laubblätter zu länglich, würde ich eher für arvensis halten, aber eine Diagnose ist da selbst am lebenden Objekt für mich schwierig und von der Ferne noch mehr.
-
Oliver Stöhr
- Beiträge: 3511
- Registriert: Freitag 25. November 2016, 20:05
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Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Ich halte das auch noch für Viola arvensis ssp. arvensis und kenne solche zarten Formen auch aus Osttirol (tw als Hungerformen unter normalen Pflanzen), wo V. kitaibeliana nicht vorkommt
Lg
Oliver
Lg
Oliver
Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Oje mein Einstieg in die neue Saison scheint wieder von etlichen Fehlbestimmungen geprägt zu sein ;-) Habe die entsprechende Fundmeldung gleich wieder gelöscht... V. kitaibeliana ist für mich irgendwie immer noch eine Phantomart... Habt ihr Fotos von "einwandfreien" kitaibeliana? Auf welche Merkmale sollte man sich achten?
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- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4392
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
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Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Ich kann nur sagen, dass ich mir noch nie wirklich sicher war. Auch auf unseren Vereinsexkursionen waren die Bestimmungsversuche nie eindeutig. Einmal sahen wir im Burgenland auf einer Fläche zahlreiche Pflanzen: manche eindeutig V. arvensis. Direkt daneben solche, die man, wenn sie alleine gestanden wären, für V. kitaibeliana hätte halten wollen. Es nennt zudem jeder andere Merkmale und es ist nicht immer klar, ob in Arbeiten (z.B. der italientischen von Scoppola & Lattanzi) "unsere" V. kitaibeliana gemeint ist oder nicht doch eine andere Sippe. Aber vielleicht gibt es Leute die sich besser auskennen.
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kurt nadler
- Beiträge: 4265
- Registriert: Samstag 10. November 2018, 13:26
- Wohnort: prellenkirchen,breitenbrunn,wien
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Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Kitaibeliana scheint bloß eine Subspezies (oder noch niederrangiger) zu sein und mischt freimütig mit arvensis. Bspw. in Hundsheim und andernorts in den Hainburger Bergen gibt´s beide nebeneinander mit allen Übergangsformen - so meine Einschätzung ohne Referenz. Genauso gibt´s die erwähnten arvensis-Bestände von groß- bis winzigblütig.
Zu diesen Schweizern sag ich gleich einmal gar nix.
Wir neigen dazu, nur die extremsten Morphotypen als kitaibeliana anzusehen. So wird´s auch jedenfalls im iNat. von den Profis bestätigt.
Bin auf Ilses (Graz) Einschätzung der Merkmale und Verwandtschaft gespannt, die mir vielleicht in Bälde mitgeteilt wird.
Zu diesen Schweizern sag ich gleich einmal gar nix.
Wir neigen dazu, nur die extremsten Morphotypen als kitaibeliana anzusehen. So wird´s auch jedenfalls im iNat. von den Profis bestätigt.
Bin auf Ilses (Graz) Einschätzung der Merkmale und Verwandtschaft gespannt, die mir vielleicht in Bälde mitgeteilt wird.
Re: Viola kitaibeliana aus dem Wallis
Abermals vielen Dank für die Rückmeldungen! Es tut gut zu wissen, dass man bei den Bestimmungsschwierigkeiten bzgl. Viola kitaibeliana nicht alleine ist….
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