Corydalis pumila bei Krems = C. solida

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
Maria Zacherl
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Corydalis pumila bei Krems = C. solida

Beitragvon Maria Zacherl » Sonntag 5. April 2026, 13:12

Hallo,

Fruchtend! gesehen gestern im Reisperbachtal, ist das vom FO her ungewöhnlich?
Bitte um eine Info

Danke, VG Maria
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Stefan Lefnaer
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Re: Corydalis pumila bei Krems

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 5. April 2026, 21:37

Hallo Maria,

C. pumila ist von dort nicht bekannt. Das auf den Fotos würde ich aber für C. solida halten (ich kenne die Arten aber schlecht) und diese Lerchenspornart ist dort aus der Gegend bekannt.

Schöne Grüße
Stefan

Oliver Stöhr
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Re: Corydalis pumila bei Krems

Beitragvon Oliver Stöhr » Montag 6. April 2026, 08:45

Ich sehe das auch so wie Stefan - zu sehen ist hier Corydalis solida.
Viele Grüße
Oliver

Maria Zacherl
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Re: Corydalis pumila bei Krems

Beitragvon Maria Zacherl » Dienstag 7. April 2026, 10:41

Danke sehr Stefan und Oliver für die Korrektur.


eine ganz andere Frage zu Corydalis, aber auch Galeobdolon:

gibt es zu den einzelnen Arten Verbreitungskarten ?

Da sowohl Corydalis- als auch Galeobdolon-Arten (u. zB auch Lamium) hervorragende (manchmal die einzigen) Futterpflanzen für Hummeln u A Wildbienen sind suche ich gezielt Gegenden auf, wo diese Arten vorkommen könnten.
Aufgefallen ist mir aktuell im Reisperbachtal, dass es neben dieser einen Stelle mit C. solida weiters nur sehr wenige Individuen von C. cava gab, aber viele div. Galeobdolon-Arten, hiervon bis jetzt fast nur die Laubblätter, manchmal mit Blütenansätzen.

Insofern beschäftgt mich die Frage, was der Grund sein könnte, dass jeweils die eine oder andere Lamiaceae-Gattung/Arten überwiegt und andere gar nicht oder nur wenig vorkommen. Lässt sich das an einem oder mehreren Faktoren festmachen? wie zB Boden/Klima/Himmelsrichtung usw.? Ich hoffe die Frage sprengt nicht den Rahmen hier...?

Bedanke mich schon einmal für eventuelle Antworten

VG Maria

PS: anhand der Hummelmeldungen bei Naturbeobachtung.at ist im zeitigen Frühjahr Corydalis cava die beliebteste und häufgste Lamiaceae-Trachtpflanze für Hummeln
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Stefan Lefnaer
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Re: Corydalis pumila bei Krems

Beitragvon Stefan Lefnaer » Dienstag 7. April 2026, 13:15

Hallo Maria,

die Verbreitungskarten der floristischen Kartierung sind im Moment noch nicht öffentlich. Da müsstest du gegebenenfalls Luise Schratt-Ehrendorfer fragen, ob du welche bekommen kannst.

Ansonsten könnten dir die ökologischen Zeigerwerte (ZWÖ24) von Nutzen sein.

Schöne Grüße
Stefan

Maria Zacherl
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Re: Corydalis pumila bei Krems = C. solida

Beitragvon Maria Zacherl » Mittwoch 8. April 2026, 10:42

Danke sehr Stefan;

VG Maria

kurt nadler
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Re: Corydalis pumila bei Krems = C. solida

Beitragvon kurt nadler » Freitag 10. April 2026, 01:02

Die Galeobdolon-Arten der Region sind nur montanum, extrem weit verbreitet auf "Mullhumusstandorten" der Wälder (bevorzugt Laub-), und argentatum zerstreut siedlungsnah, aber mit ähnlichen Standortspräferenzen. Beide sind ausdauernd, ausläufertreibend und damit langlebig wandernd und blühen demnächst.
Bei Lamium gibts die 2 ebenfalls sehr häufigen und verbreiteten Winterannuellen: purpureum, welches 100e m² mit Blütenteppichen überziehen kann, noch in Vollblüte; amplexicaule, meist individuenarm und unauffällig, mit begonnener Blüte.
Vor allem in feuchteren, auigen Wäldern ist das jetzt blühende, großblütige, ausdauernde Lamium maculatum häufig.
Damit hammas aber schon für die Großregion.
Corydalis hat mit Lamiaceen gar nix zu tun.

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Stefan Lefnaer
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Re: Corydalis pumila bei Krems = C. solida

Beitragvon Stefan Lefnaer » Freitag 10. April 2026, 06:23

Und Lamium album. Das gibt es auch in der Gegend um Krems.

kurt nadler
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Re: Corydalis pumila bei Krems = C. solida

Beitragvon kurt nadler » Freitag 10. April 2026, 06:59

He, cool, für mich eine Rarität im Osten, da vorwiegend luftfeucht-montan verbreitet. Ich glaub aber, Du hast es schon einmal gepostet. Der Blick auf den Atlas zeigt dort eine schmale Verbreitung im Donau- und Kamptal, weiter weg im nördlichen Weiviertel sogar ein großflächiges pannonisches Vorkommen.


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