Segetalflora 2020

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Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020

Beitragvon Stefan Lefnaer » Montag 13. April 2020, 22:10

Mir ist jetzt gerade aufgefallen, dass man auf einem Foto die Früchte von Medicago minima  VU  sieht (vermutlich gehören auch die Fabaceen-Blätter zu der Art). Den Zwerg-Schneckenklee hatte ich bisher im Quadranten auch noch nicht.

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Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020

Beitragvon Stefan Lefnaer » Donnerstag 16. April 2020, 21:32

Für meine Lieblingshabitate eröffne ich ein neues Thema für 2020. Heute nichts so besonderes, obwohl im Weinviertel doch selten. Auf einem schottrigen Acker in der Hollabrunn-Mistelbach-Formation ("Paratschernosem aus feinen über groben, kalkfreien Sedimenten (kalkfrei)" laut Bodenkarte) nächst Schrick Scleranthus annuus (s. str.)...

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...und Filago arvensis (links im ersten Bild die häufige Descurainia sophia, am zweiten hat sich Veronica triphyllos dazugedrängt):

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kurt nadler
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Re: Segetalflora 2020

Beitragvon kurt nadler » Donnerstag 16. April 2020, 21:54

unbesonders, aber aus der stellaria media-gruppe gibt´s am rand der intensiväcker SW prellenkirchen nur stellaria pallida.
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Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020

Beitragvon Stefan Lefnaer » Samstag 18. April 2020, 20:55

Oft finde ich die Schmankerl am Schluss meiner Exkursionen. Heute war es genau umgekehrt! In einer wunderbaren aufgelassenen Schottergrube nächst Gnadendorf (Bezirk Mistelbach) stieß ich auf einer Abbauböschung gleich in der Früh auf mehr als ein Dutzend Pflänzchen von Androsace maxima  CR . Eine Schottergrube ist zwar kein Segetalhabitat, aber in einem solchen habe die A. maxima noch nie gefunden. Vermutlich wurde die Art durch Herbizide und Düngung in den Äckern, Weingärten usw. fast ausgerottet und kann nur mehr in solchen Ausweichquartieren bestehen. Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

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Auf einer ebenen, schottrigen Brache dann Erysimum repandum  VU . Diese Art sehe ich etwas häufiger, aber auch nicht wirklich oft.

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Re: Segetalflora 2020

Beitragvon kurt nadler » Sonntag 19. April 2020, 08:22

In Breitenbrunn steht Androsace maxima nur mehr ausnahmsweise an (oberen) Ackerrändern, nämlich einerseits, weil es sich an entsprechenden Standorten vielfach um Weingartenbrachen handelt bzw. andererseits der Ackerbau von solchen (bei uns Kalkgrus-) Standorten längst zurückgewichen ist.


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