Segetalflora 2020
- Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020
Falls sich jemand fragt, was die bunten Symbole oben bezeichnen (nach aktueller Roter Liste):
NT - potentiell gefährdet
VU - gefährdet
EN - stark gefährdet
CR - vom Aussterben bedroht
NT - potentiell gefährdet
VU - gefährdet
EN - stark gefährdet
CR - vom Aussterben bedroht
- Hermann Falkner
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Re: Segetalflora 2020
Nix seltenes, aber ein paar hübsche Bilder von diesem Acker in Grossenzersdorf:
Asperugo procumbens ist natürlich keine Seltenheit, so häufig aber auch wieder nicht; auf diesem Acker gibts aber sehr schöne Massenbestände.
Fast noch hübscher ist Fumaria vaillantii.
Noch viel häufiger Tripleurospermum inodorum und Papaver rhoeas.
Asperugo procumbens ist natürlich keine Seltenheit, so häufig aber auch wieder nicht; auf diesem Acker gibts aber sehr schöne Massenbestände.
Fast noch hübscher ist Fumaria vaillantii.
Noch viel häufiger Tripleurospermum inodorum und Papaver rhoeas.
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Asperugo procumbens - 20200505_0004_P5050004.jpg (746.66 KiB) 7185 mal betrachtet
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Asperugo procumbens - 20200505_0019_P5050019.jpg (813.57 KiB) 7185 mal betrachtet
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Asperugo procumbens - 20200505_0025_P5050031.jpg (721.43 KiB) 7185 mal betrachtet
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Fumaria vaillantii - 20200505_0047_P5050053.jpg (776.57 KiB) 7185 mal betrachtet
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Fumaria vaillantii - 20200505_0056_P5050063.jpg (829.67 KiB) 7185 mal betrachtet
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Tripleurospermum inodorum - 20200504_0014_P5040014.jpg (1.36 MiB) 7185 mal betrachtet
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- Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020
Heute an einem wunderschönen Waldrand bei Sitzendorf an der Schmida, Adonis aestivalis VU ...
...Consolida hispanica und
Neslia paniculata s. str.
...Consolida hispanica und
Neslia paniculata s. str.
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Onlinekurt nadler
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Re: Segetalflora 2020
die mohnfelder beginnen zu blühen: prellenkirchen-süd, 8.5.2020
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- Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020
Heute habe ich nächst Unterolberndorf (Bez. Mistelbach) diese schöne Ackerbrache, laut Bodenkarte über einem "kalkhältigen Kulturrohboden aus Löß (stark kalkhältig)" und im unteren Teil "Tschernosem aus Löß", entdeckt.
Rundherum sind alle Felder bestellt. Ob es bei diesem einen beabsichtigt war es als Brache zu belassen oder es sich um einen Ausfall wegen der Dürre handelt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls dankt es die Natur mit einer wunderschönen Segetalflora. Neben häufigen Arten wie Anagallis arvensis
Consolida regalis subsp. regalis
Viola arvensis subsp. arvensis und Euphorbia exigua
Fumaria officinalis
Senecio vernalis
und Sherardia arvensis
gibt es auch seltenere Arten wie Adonis aestivalis VU :
Besonders gefreut habe ich mich über ein recht zahlreiches Vorkommen von Adonis flammea EN :
Die Pflanzen sehen etwas ungewöhnlich aus, viel gedrungener und mastiger als sonst. Möglicherweise liegt es am nährstoffreichen Habitat gepaart mit der Dürre. Es könnte aber auch sein, dass die Pflanzen Herbizide aus dem Nachbarfeld abbekommen haben. Einige Individuen von Descurainia sophia sahen nämlich auch merkwürdig deformiert aus:
Eine näher bei diesem Nachbarfeld stehende A. aestivalis zeigte hingegen keine Symptome. Das passt aber durchaus mit dem Befund zusammen, dass A. flammea heute viel seltener als A. aestivalis ist und wohl empfindlicher auf Herbizide reagiert. A. aestivalis hält aber auch nicht alles aus, wie dieses Opfer der industriellen Landwirtschaft in einem anderen frisch gespritzen Getreideacker beweist:
Rundherum sind alle Felder bestellt. Ob es bei diesem einen beabsichtigt war es als Brache zu belassen oder es sich um einen Ausfall wegen der Dürre handelt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls dankt es die Natur mit einer wunderschönen Segetalflora. Neben häufigen Arten wie Anagallis arvensis
Consolida regalis subsp. regalis
Viola arvensis subsp. arvensis und Euphorbia exigua
Fumaria officinalis
Senecio vernalis
und Sherardia arvensis
gibt es auch seltenere Arten wie Adonis aestivalis VU :
Besonders gefreut habe ich mich über ein recht zahlreiches Vorkommen von Adonis flammea EN :
Die Pflanzen sehen etwas ungewöhnlich aus, viel gedrungener und mastiger als sonst. Möglicherweise liegt es am nährstoffreichen Habitat gepaart mit der Dürre. Es könnte aber auch sein, dass die Pflanzen Herbizide aus dem Nachbarfeld abbekommen haben. Einige Individuen von Descurainia sophia sahen nämlich auch merkwürdig deformiert aus:
Eine näher bei diesem Nachbarfeld stehende A. aestivalis zeigte hingegen keine Symptome. Das passt aber durchaus mit dem Befund zusammen, dass A. flammea heute viel seltener als A. aestivalis ist und wohl empfindlicher auf Herbizide reagiert. A. aestivalis hält aber auch nicht alles aus, wie dieses Opfer der industriellen Landwirtschaft in einem anderen frisch gespritzen Getreideacker beweist:
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