Segetalflora 2020
- Jürgen Baldinger
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Re: Segetalflora 2020
Zu den Pestizide-Artikeln oben siehe auch hier.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Hermann Falkner
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Re: Segetalflora 2020
kurt nadler hat geschrieben:Nun wieder zurück zur "hundsordinären" Segetalflur aus Auerbach bei Hirschbach bei Freistadt, diesmal vom 2.6.2020.
Schöne Segetalfluren fürs Mühlviertel!
Ich weiss, in der Freistädter Gegend und auch im Böhmerwald oben, also den extremen Ungunstlagen, ist es viel schöner als im südwestlichen Mühlviertel, wo intensive Silowirtschaft und "mehr Gift" im Acker üblich ist.
- Hermann Falkner
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Re: Segetalflora 2020
Jürgen Baldinger hat geschrieben:Zu den Pestizide-Artikeln oben siehe auch hier.
Dass Biolandwirtschaft mit "Pflanzenschutzmitteln" (so im ORF-Artikel) erlaubt ist, das ist für mich jetzt schon sehr überraschend ...
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Onlinekurt nadler
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Re: Segetalflora 2020
wiederum sehr interessant:
zeigt einerseits, dass die industrielle biowirtschaft (großbetriebe) weiter boomt und sich intensiviert, andererseits, dass die biovorschriften, die in den letzten jahrzehnten ja wenigstens bereichsweise immer wieder gelockert wurden, zunehmend zu einem grünwaschen führen.
schon während unserer beruflichen tätigkeit im bereich agrarökologie bis mitte der 2000er jahre zeichnete sich ab, dass ö. langsam eine dritte schiene nach konventionell und bio braucht, nämlich "wirklich bio".
interessant auch das co2, von dessen pflanzenschutzmittelfunktion noch nie gehört hatte:
wird das mit strom- oder dieselkraft der atmosphäre entzogen und beim lüften von (menschlich nicht betretbaren) lagerräumlichkeiten wieder rausgelassen? oder aus nachwachsenden oder fossilen quellen?
zeigt einerseits, dass die industrielle biowirtschaft (großbetriebe) weiter boomt und sich intensiviert, andererseits, dass die biovorschriften, die in den letzten jahrzehnten ja wenigstens bereichsweise immer wieder gelockert wurden, zunehmend zu einem grünwaschen führen.
schon während unserer beruflichen tätigkeit im bereich agrarökologie bis mitte der 2000er jahre zeichnete sich ab, dass ö. langsam eine dritte schiene nach konventionell und bio braucht, nämlich "wirklich bio".
interessant auch das co2, von dessen pflanzenschutzmittelfunktion noch nie gehört hatte:
wird das mit strom- oder dieselkraft der atmosphäre entzogen und beim lüften von (menschlich nicht betretbaren) lagerräumlichkeiten wieder rausgelassen? oder aus nachwachsenden oder fossilen quellen?
- Stefan Lefnaer
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Re: Segetalflora 2020
Heute war ich mit drei anderen BotanikerInnen im Weinviertel bei Poysdorf unterwegs. Ganz zum Schluß -- es ist tatsächlich der letzte Eintrag meiner Kartierliste! -- fand ich dann, ex aequo mit Ursula Aigner, die genauso begeistert nach seltenen Segetalarten sucht, auf einer Brache neben einem Acker Dinacrusa hirsuta. Gegenüber meinem Erstfund im Weinviertel handelt es sich um mehr Pflanzen, rund ein Dutzend, und diese sind zudem viel größer. Manche niederliegend und fast riesig. Warum diese Art nun plötzlich zum Vorschein kommt, ob sie schon lange im Weinviertel da war, eingeschleppt wurde, durch den Klimawandel gefördert wird usw., kann ich nicht sagen. Aber sie sieht jedenfalls sehr hübsch aus! Und ich hoffe, dass sie dableibt.
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