Hinterland NO-N von Jois (N-Bgld.)

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kurt nadler
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Re: Kurze Befahrung NO-N Jois

Beitragvon kurt nadler » Samstag 6. Juni 2020, 21:35

achtung zu comosum versus tenuifolium: schwarzer rand ja, aber grüne endzipfel! - wie derzeit alle comosums. wir haben mit der gebotenen vorsicht (lehre aus den forumserkenntnissen aus 2019) bestimmt - ist aber auch allein kein beweis...
aus furcht, ein tenuifolium-legastheniker zu sein, hab ich zwischenzeitlich noch die fotosammlung von dort kontrolliert: nochmals aus der nähe das bezweifelte exemplar, versehen mit einem "cf." und dann vertreter aus dem am 29.5. angeschauten, 20 m entfernten hauptbestand, bild aber von heute, leider wieder mit viel wind. die langen sterilblütenstiele sind für diesen bestand eindeutig comosum.

ich häng dann gleich die im selben grätzel, aber auf einer ortsnäheren route neu aufgenommenen pflanzen von heute, 6.6.2020, an:
Dateianhänge
DSC01061 jois allium rotundum.JPG
An der Runde nur 2 Blüher gefunden. Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSC01061 jois allium rotundum.JPG (1.32 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01127 jois androsace maxima, euphorbia virgata.JPG
Beim Euphorbienfotografieren staunte ich nicht schlecht, als ich merkte, dass ich auf Androsace stand. Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSC01127 jois androsace maxima, euphorbia virgata.JPG (1.22 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01132 jois androsace maxima, geranium pusillum, alyssum alyssoides, arenaria serpyllifolia s.str..JPG
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSC01132 jois androsace maxima, geranium pusillum, alyssum alyssoides, arenaria serpyllifolia s.str..JPG (1.19 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01140 jois anthemis tinctoria.JPG
Kenne ich bislang autochthon hauptsächlich von grusigen Böschungen basenreicher Silikatstandorte im Mühl- und Waldviertel. Hier glaube ich an unbeabsichtigte Ansalbung als Rest einer "Biodiversitätsmischung".
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSC01140 jois anthemis tinctoria.JPG (1.1 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01147 jois melampyrum arvense, verbascum speciosum.JPG
Das größte mir bekannte Vorkommen dieser Art.
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DSC01147 jois melampyrum arvense, verbascum speciosum.JPG (1.37 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01149 jois melampyrum arvense.JPG
Siehe auch im Albino-Thema hier im Forum.
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DSC01149 jois melampyrum arvense.JPG (1.41 MiB) 7143 mal betrachtet
DSC01154 jois melampyrum arvense.JPG
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DSC01154 jois melampyrum arvense.JPG (1.08 MiB) 7143 mal betrachtet

kurt nadler
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Re: Kurze Befahrung NO-N Jois

Beitragvon kurt nadler » Samstag 6. Juni 2020, 23:13

das forum macht, was es will. und ich versteh nicht, warum es mir die vor dem neuen schub geposteten und von mir in der vorschau kontrollierten muscaribilder gekillt hat. das gibts doch nicht.
also nun hier nochmals - im anhang; zum im vor-beitrag einleitenden text gehörig:
Dateianhänge
DSC00130 jois muscari cf. comosum.JPG
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DSC00130 jois muscari cf. comosum.JPG (531.12 KiB) 7142 mal betrachtet
DSC01079 jois muscari comosum.JPG
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DSC01079 jois muscari comosum.JPG (1.35 MiB) 7142 mal betrachtet

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Re: Kurze Befahrung NO-N Jois

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 7. Juni 2020, 06:40

Bei Melampyrum arvense biete ich mit (bei Poysdorf) :-)

20200606_145458.jpg
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20200606_145458.jpg (983.23 KiB) 7135 mal betrachtet
20200606_145311.jpg
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Re: Kurze Befahrung NO-N Jois

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 7. Juni 2020, 06:43

Ich würde das erste Muscari auch für M. tenuiflorum halten. Das zweite für M. comosum.

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Re: Kurze Befahrung NO-N Jois

Beitragvon kurt nadler » Sonntag 7. Juni 2020, 08:52

schlägt meinen m. arvense-bestand! m.a. ist in "meiner" region ur-selten. kenns sonst vom raum manhartsberg/retz, dort verbreitet. wie schauts im weinviertel sonst aus?

ad muscari: vielleicht doppelte legasthenie (fortgesetzte art- und namensverkennung): ich versuch, mir fortan schmalblütig statt schmalblättrig einzuprägen. wird aber sehr schwierig.
vom habitus der waldrandpflanze her hätt ich nicht die geringsten tenuiflorum-probleme, aber mit den grünen zipfeln schon.
eigentlich sollte ich diesen bestand auch nochmals auf fortschreitende sterilblütenstielstreckung prüfen. zum fotozeitpunkt war das sicher eher form von m. ten. und nicht von m. com., das geb ich zu, und das war damals auch vorm genauen blick auf die p.-zipfel meine erste fernmeinung. die frage ist nun, welche merkmale höherwertig sind.
ist auch für die rote liste relevant. denn derzeit geh ich davon aus, dass comosum verbreiteter, euryöker und ruderaler ist als tenuiflorum und daher eine höchstens geringe gefährdung herrscht, und bei ten. eine mäßige (je fürs pannon).


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