Anaphalis margaritacea vom Pass Thurn
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Oliver Stöhr
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Anaphalis margaritacea vom Pass Thurn
Und gleich noch was aus dem Oberpinzgau und zwar die neophytische Anaphalis margaritacea nahe der Passhöhe vom Pass Thurn, dort in Nardus-reichen Zwergstrauchheiden auf rd. 1300 msm wachsend (mehrere Stöcke).
@Peter Pilsl: In eurer publizierten Neophytenliste ist die Art aus dem Bezirk Zell am See nicht angeführt. Neufund für den Pinzgau?
LG
Oliver
@Peter Pilsl: In eurer publizierten Neophytenliste ist die Art aus dem Bezirk Zell am See nicht angeführt. Neufund für den Pinzgau?
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Oliver
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- Norbert Griebl
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Re: Anaphalis margaritacea vom Pass Thurn
Klasse,
dazu hätte ich wieder:
Anaphalis margaritacea
Im 16. Jahrhundert nach England zum Londoner Kanzler Richard Garth gekommen und 1580 weiter zum in Wien tätigen Botaniker Carolus Clusius. Fortan verbreitete sich die Art in den Gärten Europas und im 19. Jahrhundert waren die ersten Verwilderungen bekannt (KRAUSCH 2003). Das Perlkörbchen wird vor allem mit Gartenauswurf verschleppt und kann sich dann an Schuttplätzen, Forstwegen, Bergwiesen und ähnlichen Standorten über viele Jahre halten.
In Österreich in allen Bundesländern (ESSL & RABITSCH 2002), so etwa bei Sieggraben, Oberkohlstätten und Rechnitz im Burgenland (JANCHEN 1977, TRAXLER 1972), Bad Vellach in Kärnten (MELZER 1975), Pyrabruck bei Weitra in Niederösterreich, bei Sarmingstein, Gloxwald, Dambach bei Garsten, Kopfing, Tischling, Lindetwald, St. Florian, Lochen und am Bahnhof Hausruck in Oberösterreich (ESSL 1999, ESSL 2002, GRIMS 2008, HOHLA 2001), beim Pass Thurn im Salzburger Oberpinzgau auf ca. 1300 m Seehöhe (STÖHR 2020), Mils, Fügen, Mayrhofen und Landeck in Nordtirol (PAGITZ & LECHNER-PAGITZ 2015), Sulz bei Rankweil und Frutz in Vorarlberg (POLATSCHEK 1997, POLATSCHEK & NEUNER 2013) und Neustift am Walde in Wien (ADLER & MRKVICKA 2003).
LG Norbert
dazu hätte ich wieder:
Anaphalis margaritacea
Im 16. Jahrhundert nach England zum Londoner Kanzler Richard Garth gekommen und 1580 weiter zum in Wien tätigen Botaniker Carolus Clusius. Fortan verbreitete sich die Art in den Gärten Europas und im 19. Jahrhundert waren die ersten Verwilderungen bekannt (KRAUSCH 2003). Das Perlkörbchen wird vor allem mit Gartenauswurf verschleppt und kann sich dann an Schuttplätzen, Forstwegen, Bergwiesen und ähnlichen Standorten über viele Jahre halten.
In Österreich in allen Bundesländern (ESSL & RABITSCH 2002), so etwa bei Sieggraben, Oberkohlstätten und Rechnitz im Burgenland (JANCHEN 1977, TRAXLER 1972), Bad Vellach in Kärnten (MELZER 1975), Pyrabruck bei Weitra in Niederösterreich, bei Sarmingstein, Gloxwald, Dambach bei Garsten, Kopfing, Tischling, Lindetwald, St. Florian, Lochen und am Bahnhof Hausruck in Oberösterreich (ESSL 1999, ESSL 2002, GRIMS 2008, HOHLA 2001), beim Pass Thurn im Salzburger Oberpinzgau auf ca. 1300 m Seehöhe (STÖHR 2020), Mils, Fügen, Mayrhofen und Landeck in Nordtirol (PAGITZ & LECHNER-PAGITZ 2015), Sulz bei Rankweil und Frutz in Vorarlberg (POLATSCHEK 1997, POLATSCHEK & NEUNER 2013) und Neustift am Walde in Wien (ADLER & MRKVICKA 2003).
LG Norbert
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
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Peter Pilsl
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Re: Anaphalis margaritacea vom Pass Thurn
Danke für den Hinweis, ist nicht neu für den Pinzgau, da ich inzwischen Funde von Thumersbach (Schwab) und von Leogang (Pflugbeil) habe, aber trotzdem interessant.
Peter Pilsl
SABOTAG
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Oliver Stöhr
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Re: Anaphalis margaritacea vom Pass Thurn
Danke für eure Rückmeldungen! Inzwischen ist auch der Erstnachweis für Osttirol vorhanden ;-)
Lg
Oliver
Lg
Oliver
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