Chenopodiaceen 2020

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Stefan Lefnaer
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Re: Chenopodiaceen 2020

Beitragvon Stefan Lefnaer » Donnerstag 22. Oktober 2020, 08:03

Auch, aber auch die Blütenstände sehen anders aus. Ich kann es nicht genau sagen. Letztlich muss man eingeschaut sein und die Arten gut kennen, dann fällt es einem auf. Zur genauen Bestimmung und Absicherung muss man dann die Details (VorB, Sa) prüfen.

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Norbert Sauberer
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Re: Chenopodiaceen 2020

Beitragvon Norbert Sauberer » Donnerstag 22. Oktober 2020, 12:13

Ich habe diese Art, Amaranthus graecizans, noch nie gesehen! Häufig ist die sicherlich nicht....

Peter Pilsl
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Re: Chenopodiaceen 2020

Beitragvon Peter Pilsl » Donnerstag 22. Oktober 2020, 12:32

Ich hab mal meine Literaturauswertung gecheckt, da gibts auch kaum Angaben - und die vorhandenen Angaben sind alle älteren Datums und oft unsicher.
Am meisten steht noch in Adler & Mrkvicka 2003: 1-831:
IX: Franz Josefs-Bahnhof [1] X: Wienerberg [1] XI: Albern, Simmeringer Hauptstraße [1] XIV: Penzing (1924), Hütteldorf (1917) [1] XIX: Grinzing (1909) [1] XXI: Floridsdorf [1] XXIII: Am Steinsee (1964) [1] Neilreich: (A. silvestris) Auf Brachen, in Weingärten, an Wegen, selten. In Weingärten bei Weinhaus, Herrnals und auf dem Laaer Berge; auf Brachen bei Floridsdorf und Kagran. Ruderalfl uren, Äcker, Erdhaufen, Gärten, Wegränder. Selten, RLÖ: Stark gefährdet. In Wien stark gefährdet.
sowie in Holzner 1971: 11-22:
Kartoffeläcker bei Loiben (Wachau) und Auersthal (Marchfeld), Weingarten bei Pfaffstätten, N.Ö.
und Schefczik 1978: 191-418:
Niederösterreich, Schneeberg-Gruppe, Gahns-Gebiet Im Kulturland, in Gemüsegärten und an Ruderalstellen, wechselndes Auftreten, 440-500 m. T, vag, med (submed), eingebürgert.
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Re: Chenopodiaceen 2020

Beitragvon Oliver Stöhr » Donnerstag 22. Oktober 2020, 19:29

In diesem Zusammenhang ein Habitusbild zu dieser Art aus Slowenien unter: viewtopic.php?f=25&t=1187&p=4831&hilit=Graecizans#p4831
Lg
Oliver

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Stefan Lefnaer
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Re: Chenopodiaceen 2020

Beitragvon Stefan Lefnaer » Donnerstag 22. Oktober 2020, 19:39

Da sich heute der Hochnebel erfreulicherweise rasch gelichtet hat, konnte ich in der Mittagspause hinradeln und noch ein paar Fotos machen. Der Habitus ist liegender als bei A. albus. Allerdings waren die Pflanzen alle überwucht und daher wohl im Habitus beeinträchtigt.

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Die Floridsdorfer Angabe in Adler & Mrkvicka (2003) bezieht sich übrigens auf Forstner & Hübl (1971). Dort steht allerdings nur "XXI: 1909 (W)". Den W-Beleg kann man im JACQ nicht finden, da er wohl noch nicht digitalisiert ist. Im JACQ finden sich jedoch folgende Belege aus Wien:

Amaranthus graecizans
Arbesser,M. s.n. 1894-07
Austria. Wien. Niederösterr. [today Vienna]. Türkenschanz bei Wien
GZU-Arb 000023478

Amaranthus graecizans
Gilli,C. s.n. 2017-07-06
Austria. Wien. Wien, 1100, Triester Straße 1B.
WU 0099406

Amaranthus graecizans subsp. sylvestris
Nöthig,H. s.n. [1888-09-09]
1888-09-09
Austria. Wien. Wien 18; Türkenschanze.
W 2015-0008404

Amaranthus graecizans subsp. sylvestris
Walter,J. 2179
1990-11-05
Austria. Wien. Wien IX, Althanstraße 14, Biologie-Zentrum
W 2006-0024604

Amaranthus graecizans subsp. sylvestris
Walter,J. 2249
1988-09-20
Austria. Wien. Wien IX, Augasse, Pflanzentrog neben Gehweg nahe der Auffahrt zum Pflanzenphysiologischen Institut
W 2006-0024605

Amaranthus graecizans subsp. sylvestris
Walter,J. 2250
1987-07-30
Austria. Wien. Wien II, Ausstellungsstraße im Grünstreifen zwischen Neben- und Hauptfahrbahn
W 2006-0024606

Amaranthus graecizans subsp. graecizans
Walter,J. 3689
1992-09-09
Austria. Wien. Österreich, Wien, 11. Bezirk, W Zinnergasse, N Kaiser Ebersdorfer-Straße, zw. Kleingartenareal u. Hausneubau
W 2006-0024603

Amaranthus graecizans subsp. graecizans
Walter,J. 3690
1992-09-09
Austria. Wien. Österreich, Wien, 11. Bezirk, W Zinnergasse, N Kaiser Ebersdorfer-Straße, zw. Kleingartenareal u. Hausneubau
W 2006-0024602


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