Phänologie 2021
- Hermann Falkner
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Re: Phänologie 2021
Heute hab ich in der Au bei Orth an der Donau ein einziges Schneeglöckerl gefunden, das kurz vor dem Aufblühen ist - kein sehr fotogenes Individuum, und auch das einzige so weit entwickelte, das mir untergekommen ist, aber immerhin ;-) (ansonsten Spitzerl so, wie oben von Kurt gezeigt, oder in seltenen Fällen mit schon etwas längerem Blühtrieb und noch aufrechter Blütenknospe).
Ausserdem auch schon ganz wenige Individuen von Gagea lutea; und der Hasel schickt sich auch jetzt in der Au schön langsam an, mit der Blüte zu beginnen - die männlichen Kätzchen sind schon leicht gelblich gefärbt und einige wenige weibliche Blüten gucken auch schon heraus; zum Stäuben braucht's aber sicherlich noch ein paar warme Tage.
Ausserdem auch schon ganz wenige Individuen von Gagea lutea; und der Hasel schickt sich auch jetzt in der Au schön langsam an, mit der Blüte zu beginnen - die männlichen Kätzchen sind schon leicht gelblich gefärbt und einige wenige weibliche Blüten gucken auch schon heraus; zum Stäuben braucht's aber sicherlich noch ein paar warme Tage.
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Re: Phänologie 2021
Hallo zusammen,
Von mir gibt Erica carnea und Pulsatilla grandis vom Hauerberg, Vöslau ( 22.1.21) und erste Helleborus niger von gestern 25.1.21 aus dem Triestingtal - momentan werden sie gerade zugeschneit....
lg, Gerd
Von mir gibt Erica carnea und Pulsatilla grandis vom Hauerberg, Vöslau ( 22.1.21) und erste Helleborus niger von gestern 25.1.21 aus dem Triestingtal - momentan werden sie gerade zugeschneit....
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kurt nadler
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Re: Phänologie 2021
die vegetation ist kaum zu bremsen, obwohl sich das wetter eh bemüht (zu bremsen).
die geophyten hatten heuer kaum je gefrorenen boden. denn kaum wurde es kalt, gabs schnee, unter dem der kurz oberflächlich gefrorene boden bald wieder auftaute. in unsrem hof in der prellenkirchner ortsmitte gabs bisher bodennah ca. minus sechseinhalb grad, an der hauswand in 1,5 m nicht unter -5,5, letzten winter wars ca. 1 grad wärmer. die messstation im benachbarten bad deutsch-altenburg ist etwas kälter (außerhalb des orts), siehe grafik unten: https://wetter.orf.at/niederoesterreich ... urg/#monat). der neusiedler see war immerhin kurz so stark zugefroren, dass der orf fußgänger am podersdorfer eis zeigte. im OSO-pannon war der jänner als bislang kühlster wintermonat leicht übertemperiert, wie die grafik aus eisenstadt (https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 1-01&ref=3) zeigt. (deren dünnere äußere rahmenlinie zeigt pro tag die bisher gemessenen extremen tagesmitteltemperaturen. rot ist überm schnitt, blau unterm. langjahresmittel für den jeweiligen messzeitraum - 1.-26. für 2021, 1.-31.1. für 2020!) zum vergleich jänner 2020 aus dem kurzen und warmen letzten winter. (entgegen meinem persönlichen eindruck sollte der heurige jänner wärmer als der vorjährige werden, aber schauma einmal ...)
also einige plusgrade im luftraum in kombi mit warmem boden genügen bereits zum beginnenden gehölzwachstum - die knospen von prunus cerasifera sind in den letzten tagen massiv angeschwollen.
zum vergleich hab ich noch ein paar weitere, ziemlich gleichmäßige jännerbilanzen aus der letzten zeit angehängt. die meisten jahre sind sie aber viel ungleichmäßiger, d.h., dass kalte mit warmen phasen wechseln. (der jänner 2007 gehörte zum wärmsten winter seit messbeginn in ö, der vglw. kühle jänner 2020 zum zweitwärmsten.)
die geophyten hatten heuer kaum je gefrorenen boden. denn kaum wurde es kalt, gabs schnee, unter dem der kurz oberflächlich gefrorene boden bald wieder auftaute. in unsrem hof in der prellenkirchner ortsmitte gabs bisher bodennah ca. minus sechseinhalb grad, an der hauswand in 1,5 m nicht unter -5,5, letzten winter wars ca. 1 grad wärmer. die messstation im benachbarten bad deutsch-altenburg ist etwas kälter (außerhalb des orts), siehe grafik unten: https://wetter.orf.at/niederoesterreich ... urg/#monat). der neusiedler see war immerhin kurz so stark zugefroren, dass der orf fußgänger am podersdorfer eis zeigte. im OSO-pannon war der jänner als bislang kühlster wintermonat leicht übertemperiert, wie die grafik aus eisenstadt (https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 1-01&ref=3) zeigt. (deren dünnere äußere rahmenlinie zeigt pro tag die bisher gemessenen extremen tagesmitteltemperaturen. rot ist überm schnitt, blau unterm. langjahresmittel für den jeweiligen messzeitraum - 1.-26. für 2021, 1.-31.1. für 2020!) zum vergleich jänner 2020 aus dem kurzen und warmen letzten winter. (entgegen meinem persönlichen eindruck sollte der heurige jänner wärmer als der vorjährige werden, aber schauma einmal ...)
also einige plusgrade im luftraum in kombi mit warmem boden genügen bereits zum beginnenden gehölzwachstum - die knospen von prunus cerasifera sind in den letzten tagen massiv angeschwollen.
zum vergleich hab ich noch ein paar weitere, ziemlich gleichmäßige jännerbilanzen aus der letzten zeit angehängt. die meisten jahre sind sie aber viel ungleichmäßiger, d.h., dass kalte mit warmen phasen wechseln. (der jänner 2007 gehörte zum wärmsten winter seit messbeginn in ö, der vglw. kühle jänner 2020 zum zweitwärmsten.)
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Zuletzt geändert von kurt nadler am Dienstag 21. Dezember 2021, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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kurt nadler
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Re: Phänologie 2021
für mich ganz auffällig im vergleich zum letzten winter: in unserer gegend blüht heuer nix durch, nicht einmal löwenzahn oder gelbe skabiose, nicht einmal persischer ehrenpreis! lediglich gänseblümchen, aber die haben sich noch von keinem winter beirren lassen.
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Alfred
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Re: Phänologie 2021
Um bei dem triesten Wetter etwas Farbe ins Spiel zu bringen, hier ein Foto von Cyclamen coum von letztem Sonntag.
LG,
Alfred
LG,
Alfred
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