Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

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kurt nadler
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Re: Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 16. März 2021, 22:38

nein, denn im herz der ersten sieht man schon einen blütenstand mit kugeligen knospen. und ist auf seinen standorten wie ost-marchfeld (dammstandort), marchauen oberhalb marchegg (halbtrockenrasenrand), leithagebirge (magere ackersäume) zwar leicht ruderal/segetal, aber kaum ein kulturflüchter.
muss ja nahezu was "normales" sein, aber was?

Oliver Stöhr
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Re: Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

Beitragvon Oliver Stöhr » Dienstag 16. März 2021, 22:42

Glaube auch an einen Kreuzblütler und nicht an Viola x wittrockiana, denn die hätte deutlich/regelmäßig gekerbte Blattränder wie auf dem Bild oben zu sehen.

kurt nadler
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Re: Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 16. März 2021, 22:46

hab grad "normale" kreuzblütler durchgedacht: ich kenne junge thlaspi arvense mglw. nicht. da tät mich allerdings die relative nährstoffarmut der standorte wundern, zumal thlaspi urfett und bodenfrisch steht. auch käme mir die rosette hierfür etwas zu zart vor.

asta
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Re: Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

Beitragvon asta » Dienstag 16. März 2021, 23:23

Kurt vielleicht passt Microthlaspi perfoliatum für die Rätselpflanze. Folgendes Bild ist vom Samstag beim Thenauriegel, etwas weiter in der Entwicklung.
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Und wenn ich schon dort bin...Hornungia petraea war wunderschön. Ebenso Saxifraga tridactylites und die ersten Blüten von Veronica praecox.
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Die Mandelbäume sind noch zögerlich, nur wenige öffnen ihre Blüten, wie hier bei Winden

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kurt nadler
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Re: Wieder ein bissl vom Hainburger Friedhof

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 16. März 2021, 23:43

das wirds wohl sein, würde standörtlich gut passen, und deins schaut tatsächlich so aus. auf das wär ich (noch) gar nicht gekommen. dies scheint die lösung unseres 3- oder 4-jährigen rätsels zu sein! tausend dank!

ich glaub, der beitrag gehört zur phänologie und nicht zum friedhof ...


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