Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
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kurt nadler
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
ad st. valentin-veilchen: peter prack kann das nicht ad hoc identifizieren, franz essl auch nicht, weist aber auf nicht ausschließbare suavis in der gegend hin, die sich beteiligen könnte.
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kurt nadler
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
nochmals ein blick "zurück" auf viola mirabilis. grad hab ich mich noch bei stefans HMF-thema über tiefliegende vorblätter gewundert. heute bei mir sogar deutlich unter der stängelmitte befindliche gefunden.
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Oliver Stöhr
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Hier also noch Viola sororia von heute abend (Debant, verwildert), zusammen mit ebenso verwilderter Viola x wittrockiana
Lg
Oliver
Lg
Oliver
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- Hermann Falkner
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
In den Donau-Auen gibt es bei Viola mirabilis stängelständige, (üblicherweise) kleistogame Blüten.
Fallweise öffnen sich die aber auch - so wie hier am Bild, Eckartsau, 30.04.
Dabei habe ich übrigens wieder auf die Häufigkeit der Art geachtet, in der Lobau ist die ja sehr lückig verbreitet - über weite Strecken auch fehlend, dann aber wieder stellenweise vorhanden und das dann auch sehr zahlreich: in Eckartsau ist der Befund ganz ähnlich!
Das nur nebenbei, weil die Art für die Donau-Auen immer wieder mal als "häufig" angegeben wird - so "ganz" stimmt das also sicher nicht; stellenweise häufig, aber lückig verbreitet wäre wohl besser. (Im Weinviertel und auch an der Thermenlinie ist Viola mirabilis nach meinem Dafürhalten jedenfalls viel häufiger.)
Fallweise öffnen sich die aber auch - so wie hier am Bild, Eckartsau, 30.04.
Dabei habe ich übrigens wieder auf die Häufigkeit der Art geachtet, in der Lobau ist die ja sehr lückig verbreitet - über weite Strecken auch fehlend, dann aber wieder stellenweise vorhanden und das dann auch sehr zahlreich: in Eckartsau ist der Befund ganz ähnlich!
Das nur nebenbei, weil die Art für die Donau-Auen immer wieder mal als "häufig" angegeben wird - so "ganz" stimmt das also sicher nicht; stellenweise häufig, aber lückig verbreitet wäre wohl besser. (Im Weinviertel und auch an der Thermenlinie ist Viola mirabilis nach meinem Dafürhalten jedenfalls viel häufiger.)
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kurt nadler
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
nachdem wir gestern wieder das breitenbrunner hoadl (viewtopic.php?f=38&t=2883&start=10#p16637) eingehend studiert haben:
hier ein cf. viola rupestris x riviniana: standort ist die typische saure magerwiese über seichtgründiger braunerde auf schiefrigem silikat, luzula campestris-reicher rasen, zwischen viola canina-bestand in der nähe von rupestris in der wiese und riviniana im gleich angrenzenden wald. ohne ein grundblattmerkmal zur verfügung zu haben war der erste eindruck rupestris, doch deutlich zu groß in allen teilen. unter berücksichtigung, dass rupestris auch flaumarm sein darf, ist der stängel schon sehr "unbehaart", doch noch immer pelziger als riviniana; die kelchfortsätze gleichen riviniana, der sporn ist intermediär zwischen riv. und rup.; die vorblätter sitzen "rupestris-hoch". die pflanze ist in allen teilen kleiner als riv., und - ohne auf grundlaub zu achten - wies nichts auf canina hin, obwohl hier natürlich eine einkreuzungsmöglichkeit extrem hoch ist.
daneben im selben bestand ein cf. canina x rupestris, wohl in allen teilen intermediär.
und dann noch gefranste vorblätter eines unbestimmten individuums in diesem formenreichen bestand.
in der nähe nur mehr vegetative unhorstige pelzträger, jedoch ohne vorjährige blätter: daher annahme v. alba x hirta. beide pot. eltern kommen hier vor.
bitte wie immer ggf. um kommentare.
hier ein cf. viola rupestris x riviniana: standort ist die typische saure magerwiese über seichtgründiger braunerde auf schiefrigem silikat, luzula campestris-reicher rasen, zwischen viola canina-bestand in der nähe von rupestris in der wiese und riviniana im gleich angrenzenden wald. ohne ein grundblattmerkmal zur verfügung zu haben war der erste eindruck rupestris, doch deutlich zu groß in allen teilen. unter berücksichtigung, dass rupestris auch flaumarm sein darf, ist der stängel schon sehr "unbehaart", doch noch immer pelziger als riviniana; die kelchfortsätze gleichen riviniana, der sporn ist intermediär zwischen riv. und rup.; die vorblätter sitzen "rupestris-hoch". die pflanze ist in allen teilen kleiner als riv., und - ohne auf grundlaub zu achten - wies nichts auf canina hin, obwohl hier natürlich eine einkreuzungsmöglichkeit extrem hoch ist.
daneben im selben bestand ein cf. canina x rupestris, wohl in allen teilen intermediär.
und dann noch gefranste vorblätter eines unbestimmten individuums in diesem formenreichen bestand.
in der nähe nur mehr vegetative unhorstige pelzträger, jedoch ohne vorjährige blätter: daher annahme v. alba x hirta. beide pot. eltern kommen hier vor.
bitte wie immer ggf. um kommentare.
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Zuletzt geändert von kurt nadler am Montag 3. Mai 2021, 21:31, insgesamt 2-mal geändert.
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