Verbascum phoeniceum durch Gräsersatgut eingeschleppt (?) in der Lobau

= Blütenpflanzen
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Hermann Falkner
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Re: Verbascum phoeniceum durch Gräsersatgut eingeschleppt (?) in der Lobau

Beitragvon Hermann Falkner » Donnerstag 31. Dezember 2020, 12:23

kurt nadler hat geschrieben:ich würde forsch behaupten, die gezeigten phoeniceums sind lychnitis (download/file.php?id=23935) und die lychnitis phlomoides ...
phoeniceum hat ja im vergleich zu lychnitis geradezu winzige rosetten!
mit allerbesten neujahrswünschen - auch an alle!
k

Dann müsst ich doch falschen Platz gewesen sein.
Ich kann das im Mai ja noch prüfen.
Rötlich überlaufene Mittelrippen wären mir bei lychnitis aber noch nie untergekommen. Und falls die Navi-Daten stimmen (stimmt schon, deren Genauigkeit lässt oft zu wünschen übrig!), dann war dort im Sommer definitiv keine lychnitis.

Aber ich kann mich natürlich auch irren, eh klar :-)

Auch bei lychnitis = deiner Meinung nach phlomoides, hier würd ich aber auch bei lychnitis bleiben wollen ;-)

Beide Stellen - Damm & Esslinger Furt - hab ich mir jedenfalls jetzt kartographisch notiert, sodass ich mich nicht mehr auf womöglich ungenaue Navi-Daten verlassen muss.

kurt nadler
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Re: Verbascum phoeniceum durch Gräsersatgut eingeschleppt (?) in der Lobau

Beitragvon kurt nadler » Samstag 23. Januar 2021, 00:37

hab mir gestern welche "besorgt", siehe auch download/file.php?id=24245.
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P2460385 rosetten, verbascum phoeniceum, spitzerberg, 2021-01-21.JPG
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kurt nadler
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Re: Verbascum phoeniceum durch Gräsersatgut eingeschleppt (?) in der Lobau

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 2. März 2021, 23:56

2 von heute, wiederum spitzerberg:
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Hermann Falkner
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Re: Verbascum phoeniceum durch Gräsersatgut eingeschleppt (?) in der Lobau

Beitragvon Hermann Falkner » Freitag 21. Mai 2021, 19:34

Liebe Leute,

extra für Kurt hab ich die Rosetten abgecheckt und was soll ich sagen, er hat natürlich recht gehabt ;-) - dh: jedenfalls waren die von mir gezeigten Rosetten sicher nicht V. phoeniceum, sondern vermutlich V. lychnitis (ich kann das im jetzigen Entwicklungszustand nicht sicher bestätigen, aber Kurt hat's ja schon an den Rosetten erkannt).

Den Standort von Verbascum phoeniceum hab ich aber bei meiner Rosetten-Nachsuche fast richtig gehabt - bis auf wenige Meter!! Nur hab ich die phoeniceum-Rosetten offenbar übersehen, ich war einfach ein paar Meter zu weit östlich.
Ausserdem hab ich bei der Gelegenheit auch gleich durchgezählt - gezählte 42 blühende Individuen bzw. einige kurz vor der Blüte; sehr fotogen waren sie natürlich nicht, da ich am nachmittag dort war, ich wollte aber die Regenpause nützen (am Wochenende wird's ja wieder eher sehr durchwachsen).

Von den 42 Individuen sind zumindest 14 ganz deutlich im Quadranten 7865/3 (zwischen Dammkilometer 13 bis circa 13,5/13,7).
Die restlichen 28 Individuen stehen überwiegend im Quadranten 7865/1, aber hart an der Quadrantengrenze, vielleicht einige wenige schon in 7865/3. Das Vorkommen verteilt sich also über weniger als 1 km Länge.

Natürlich ist auch möglich, dass ich einige wenige Individuen übersehen habe (insbes. Kümmerexemplare und noch nicht aufgeblühte), sehr viele können es aber zwischen Damm-km 12 bis 14 nicht sein = der Abschnitt, den ich zu Fuss abgegangen bin (siehe Karte weiter oben im Thread); vom Rad aus hab ich dann keine mehr gefunden, aber da kann man natürlich leicht was übersehen, gerade jetzt, wo Salvia pratensis voll erblüht ist (und häufig vorkommt am Damm), kann man von Weitem während dem Radfahren sehr leicht die Königskerze übersehen.
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20210521_Verbascum_phoeniceum.jpg
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