Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
- Jürgen Baldinger
- Beiträge: 4053
- Registriert: Montag 19. September 2016, 19:47
- Wohnort: Wien
Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Das wäre interessant. Im meterorologischen Messnetz scheint die nächste Station jene in den Leiser Bergen zu sein, siehe hier. Stefans oben genannte Quadranten 7463/1 und -/3 sind davon ein Stück entfernt, von kleinklimatischen Spezifika schattiger Nadelholzforste abgesehen. Höhere Auflösungen sind möglich, man muss dafür halt löhnen: https://www.zamg.ac.at/cms/de/produkte/ ... atensaetze
Wenn ich das richtig sehe (siehe Innenalpentäler), gehören die im wiki-Thema Klima in Österreich dargestellten Karten zu solchen höher aufgelösten Auswertungen. Hier zeigen sich punkto Niederschlag......und mittlerer Juli-Temperatur...keine Inseln in der HMF. Doch nur kleinräumige, gelände- und vegetationsbedingte Effekte?
Wenn ich das richtig sehe (siehe Innenalpentäler), gehören die im wiki-Thema Klima in Österreich dargestellten Karten zu solchen höher aufgelösten Auswertungen. Hier zeigen sich punkto Niederschlag......und mittlerer Juli-Temperatur...keine Inseln in der HMF. Doch nur kleinräumige, gelände- und vegetationsbedingte Effekte?
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4783
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Der große Wald schafft sich sicher sein eigenes Mikroklima.
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4783
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
So sieht übrigens die Sukzession einer aufgeforsteten Rot-Föhren-Monokultultur aus, v.a. mit lichtliebender Hasel im Unterstand:
Ich finde Rot-Föhren in Weinviertler Wäldern nur sehr selten verjüngend und wenn dann v.a auf anthopogenen Standorten wie in Schottergruben etc. Ich bezweifle daher, dass diese Art hier überhaupt indigen ist. In den Entwurfskarten für die neue Rote Liste sind die Vorkommen hingegen im Normalstatus eingezeichnet. Was meint ihr zum Status im Pannonikum i.A.?
Ich finde Rot-Föhren in Weinviertler Wäldern nur sehr selten verjüngend und wenn dann v.a auf anthopogenen Standorten wie in Schottergruben etc. Ich bezweifle daher, dass diese Art hier überhaupt indigen ist. In den Entwurfskarten für die neue Rote Liste sind die Vorkommen hingegen im Normalstatus eingezeichnet. Was meint ihr zum Status im Pannonikum i.A.?
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4783
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Hier ein weiteres Beispiel einer ansonsten im Pannonikum weitgehend fehlenden Art, Maianthemum bifolium:
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4783
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation
Die Wälder sind nun wunderschön. Hier ein paar Impressionen vom Geierberg bei Bergau:
Zurück zu „Konkrete botanische Themen“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste