Frankreich: Flora der Provence (plus Beobachtungen an west- und südeuropäischen Bahnstrecken sowie in Paris)
- Jürgen Baldinger
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Re: Flora der Seealpen
Ergänzung zur Litoralflora: Bei Limonium sei für das Département nur das endemische L. cordatum bekannt, wie ich in Erfahrung bringen konnte. – Den Titel des Themas habe ich der Küstenflora wegen um die Riviera erweitert.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Jürgen Baldinger
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Re: Flora der Seealpen und der Riviera
Ich bin nun wie geplant mit dem neuen ÖBB-Nachtzug nach Paris gefahren und heute mit dem TGV weiter, in 3:22 h runter an die Mittelmeerküste. Eher leiwand. Faszinierend nämlich, eine Landschaft so schnell sich wandeln zu sehen, während man sich durch sie durchbewegt. Zunächst heute in Paris einige botanische Beobachtungen aus dem X. und XI. Arrondissement, vom Bahnhof Gare de l'Est zum Bahnhof Gare de Lyon und weiter zur Seine-Brücke Pont Charles de Gaulle. Ich freue mich über jede Ergänzung, Korrektur,...
Amaranthus cf. deflexus auch hier überall (wie Parietaria judaica, ohne Foto)Auf dem Gleisschotter wie auch ruderal in gärtnerischen Flächen am Place de la Republique eine Art, bei der ich weißblühendes Centranthus ruber für möglich halten möchte.am Canal Saint Martin bei der Bastille: eine Laphangium sp.? Oder Helichrysum sp.? dort auch Geranium pusillumDas sollte Sisymbrium officinale sein.eine weitere Brassicaceae sp. - wieder Sisymbrium?an der Seine Juncus cf. tenuisArtemisia sp.Dort gab es auch diese Orobanche sp., die ich mir natürlich wegen des Stellenwerts, den die Gattung bei uns im Forum genießt, versucht habe, genauer anzusehen.Ich würde vorsichtig auf O. picridis kommen, für die die Flora Gallica eine auffällige Kombination aus sehr bleicher Corolla und sehr dunklem Stigma angibt. Allerdings müssten dann die Staubblätter etwa 3 mm über dem Grund ansetzen, während es bei den untersuchten Blüten etwas weniger war. Ebensowenig lehrbuchmäßig sah das Indument der Staubfäden aus, die Unterschiede in diesem Schlüsselpunkt waren aber nicht sehr trennscharf. Kann jemand vielleicht etwas dazu sagen? Die Pflanze roch nach nichts, als Wirt werden Cichorieae, vor allem Picris, angegeben; es war zumindest Sonchus dort.
Amaranthus cf. deflexus auch hier überall (wie Parietaria judaica, ohne Foto)Auf dem Gleisschotter wie auch ruderal in gärtnerischen Flächen am Place de la Republique eine Art, bei der ich weißblühendes Centranthus ruber für möglich halten möchte.am Canal Saint Martin bei der Bastille: eine Laphangium sp.? Oder Helichrysum sp.? dort auch Geranium pusillumDas sollte Sisymbrium officinale sein.eine weitere Brassicaceae sp. - wieder Sisymbrium?an der Seine Juncus cf. tenuisArtemisia sp.Dort gab es auch diese Orobanche sp., die ich mir natürlich wegen des Stellenwerts, den die Gattung bei uns im Forum genießt, versucht habe, genauer anzusehen.Ich würde vorsichtig auf O. picridis kommen, für die die Flora Gallica eine auffällige Kombination aus sehr bleicher Corolla und sehr dunklem Stigma angibt. Allerdings müssten dann die Staubblätter etwa 3 mm über dem Grund ansetzen, während es bei den untersuchten Blüten etwas weniger war. Ebensowenig lehrbuchmäßig sah das Indument der Staubfäden aus, die Unterschiede in diesem Schlüsselpunkt waren aber nicht sehr trennscharf. Kann jemand vielleicht etwas dazu sagen? Die Pflanze roch nach nichts, als Wirt werden Cichorieae, vor allem Picris, angegeben; es war zumindest Sonchus dort.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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E. Spögler
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Re: Flora der Seealpen und der Riviera
Guten Morgen,
Nr. 3 würde ich für Laphangium luteoalbum halten, Nr. 6 für Sisymbrium irio.
LG
Elias
Nr. 3 würde ich für Laphangium luteoalbum halten, Nr. 6 für Sisymbrium irio.
LG
Elias
- Jürgen Baldinger
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Re: Flora der Seealpen und der Riviera
Danke Elias, an Sisymbrium irio habe ich auch gedacht, die in Wien ja mittlerweile häufig ist; bei uns bildet sie etwas längere Früchte aus, daher der Zweifel.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Stefan Lefnaer
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Re: Flora der Seealpen und der Riviera
Orobanche picridis sieht jedenfalls so aus und ist im Mediterranraum häufig (sub-)ruderal zu finden. Möglicherweise in Paris auch.
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