Phänologie 2021
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4667
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Phänologie 2021
Bei Gnadendorf im Bezirk Mistelbach blüht nun gerade auf einer Bachböschung Potentilla recta:
- Jürgen Baldinger
- Beiträge: 4038
- Registriert: Montag 19. September 2016, 19:47
- Wohnort: Wien
Re: Phänologie 2021
heute Ajuga chamaepitys im Stadtpark Wien, in einem Pflanztrog beim Wienfluss
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Jürgen Baldinger
- Beiträge: 4038
- Registriert: Montag 19. September 2016, 19:47
- Wohnort: Wien
Re: Phänologie 2021
Viel herbstliche Schönheit heute noch am Mödlinger Eichkogel, zum Beispiel Inula ensifoliaPolygala majorSalvia pratensisOrobanche gracilisGenista tinctoriaCervaria riviniPeucedanum alsaticumErigeron acrisCerinthe minorTrifolium montanumAster amellusMehrfach beobachtet: Mulchen von Halbtrockenrasen ist suboptimal, oder?im trocken-warmen Eichenwald windet sich eine Äskulapnattertrotz der breiten Blätter würde ich eher zu Polygonatum odoratum tendieren
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
-
Oliver Stöhr
- Beiträge: 3555
- Registriert: Freitag 25. November 2016, 20:05
- Wohnort: Nussdorf-Debant
- Kontaktdaten:
Re: Phänologie 2021
Gestern in Leisach / Osttirol habe ich noch Leonurus cardiaca ssp. cardiaca blühend beobachtet. Diese Unterart ist in Osttirol verbreitet und nicht selten - eigenartig, dass sie sonst im restlichen Westösterreich nicht nachgewiesen ist (siehe inoffizieller Arbeitsatlas). Überhaupt ist das Arealbild einprägsam: Pannonikum, Linzer Zentralraum, Osttirol.
- Dateianhänge
-
- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- BA273440-C164-46D4-9032-C15D5AACA45B.jpeg (1.26 MiB) 7316 mal betrachtet
-
- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 721DB496-1015-4487-B5B1-72B9F1F6A88C.jpeg (1.46 MiB) 7316 mal betrachtet
-
kurt nadler
- Beiträge: 4580
- Registriert: Samstag 10. November 2018, 13:26
- Wohnort: prellenkirchen,breitenbrunn,wien
- Kontaktdaten:
Re: Phänologie 2021
hallo jürgen!
das ist kein mulchen, sondern ackern und dazu wohl noch eggen.
ein plausibler grund wäre, dass der besitzer oder bewirtschafter für die fläche einen ackerstatus behalten möchte, und da schreibt die EU-bürokratie vor, dass alle paar jahre umgebrochen werden muss oder jedenfalls der naturbewuchs durch ansaat gravierend verändert werden muss. man könnte das in diesem fall auch biotopvernichtungsverpflichtung nennen.
eine weitere möglichkeit ist, dass das einmal ein weingarten war, den der besitzer reaktivieren möchte oder, da diese art der stilllegung oftmals langfristig angelegt ist, dass dort hinkünftig statt "brache" ackerkulturen angebaut werden sollen.
es gibt sicher auch noch andre möglichkeiten. im regelfall sind die agrarrechtlich rechtens, und der naturschutz kann zuschaun.
vorher-nachher-zustands-gegenüberstellung wäre sinnvoll, wenn was wertvolles zerstört wurde. eine meldung an den naturschutzbund, an den biosphärenpark oder an die BH in diesem fall wohl auch.
das ist kein mulchen, sondern ackern und dazu wohl noch eggen.
ein plausibler grund wäre, dass der besitzer oder bewirtschafter für die fläche einen ackerstatus behalten möchte, und da schreibt die EU-bürokratie vor, dass alle paar jahre umgebrochen werden muss oder jedenfalls der naturbewuchs durch ansaat gravierend verändert werden muss. man könnte das in diesem fall auch biotopvernichtungsverpflichtung nennen.
eine weitere möglichkeit ist, dass das einmal ein weingarten war, den der besitzer reaktivieren möchte oder, da diese art der stilllegung oftmals langfristig angelegt ist, dass dort hinkünftig statt "brache" ackerkulturen angebaut werden sollen.
es gibt sicher auch noch andre möglichkeiten. im regelfall sind die agrarrechtlich rechtens, und der naturschutz kann zuschaun.
vorher-nachher-zustands-gegenüberstellung wäre sinnvoll, wenn was wertvolles zerstört wurde. eine meldung an den naturschutzbund, an den biosphärenpark oder an die BH in diesem fall wohl auch.
Zurück zu „Konkrete botanische Themen“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste