Viola spp. 2022

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Stefan Lefnaer
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Re: Viola spp. 2022

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 17. April 2022, 22:02

Am Blauen Berg bei Oberschoderlee ist Viola ambigua weitgehend abgeblüht. Die typisch dicklichen Laubblätter nehmen nun die längliche, am Grund gestutzte Form an.

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Nebenbei erwähnt wurden dort unlängst umfangreiche Entbuschungen vorgenommen:
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kurt nadler
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Re: Viola spp. 2022

Beitragvon kurt nadler » Montag 18. April 2022, 10:53

thomas holzer was here, nehme ich an. arbeitet jedenfalls am spitzerberg schön sauber (mit sorgsamem biomasseabtransport).
ja, die veilchen super-typisch und so unverwechselbar.

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Re: Viola spp. 2022

Beitragvon Oliver Stöhr » Montag 18. April 2022, 16:53

Noch ein Nachsatz zu Stefans collinöses Veilchen: ich würde das schon für eine hybridogene Pflanze halten - bei uns in Osttirol wächst die Hybride collina x hirta nicht jedesmal direkt neben den Eltern, sondern auch in einer Entfernung davon. Mastwuchs kenne ich von dieser Hybride nicht - ich bezweifle generell dass jede Hybride einen Heterosiseffekt ausweisen muss.
Lg
Oliver

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Stefan Lefnaer
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Re: Viola spp. 2022

Beitragvon Stefan Lefnaer » Montag 18. April 2022, 22:30

Heute konnte ich gleich nochmals V. collina finden. Diesmal in einem trockenen Waldsaum nächst Bergau im Bezirk Hollabrunn und neu für Qu. 7463-3. Dieses Veilchen bemüht sich den Schlüssel besser einzuhalten und hybridogenen Verdächtigungen zu entgehen: die Sporne der Blüten waren zumindest teilweise weiß. Luise Schratt-Ehrendorfer hat mir übrigens mitgeteilt, dass sie einen weißen Sporn bei V. collina keineswegs für ein Must-have hält.

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Oliver Stöhr
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Re: Viola spp. 2022

Beitragvon Oliver Stöhr » Dienstag 19. April 2022, 06:58

Auch bei Viola hirta ist der Sporn nicht immer lila, siehe viewtopic.php?f=26&t=1317&p=5397&hilit=Viola+hirta#p5397
Die Spornfarben verhalten sich generell bei einigen Veilchen nicht schlüsselkonform.
Lg
Oliver


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