Cirsium-Hybriden
Re: Cirsium-Hybriden
Guten Abend
Wir hatten heute diesen Cirsium-Hybriden in der Umgebung des Glaubenbielenpasses in der Schweiz (Kanton Obwalden). Ist das C. spinosissum x rivulare (war im Gebiet vorhanden)?
Vielen Dank und Gruss
Lukas
Wir hatten heute diesen Cirsium-Hybriden in der Umgebung des Glaubenbielenpasses in der Schweiz (Kanton Obwalden). Ist das C. spinosissum x rivulare (war im Gebiet vorhanden)?
Vielen Dank und Gruss
Lukas
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Oliver Stöhr
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Re: Cirsium-Hybriden
Hallo und willkommen hier im Forum!
Die Kombination Cirsium rivulare x spinosissimum halte ich hier auch für möglich, allerdings weiß ich nicht wie hoch Cirsium rivulare in der Schweiz hinaufsteigt. Bei uns in Österreich kenne ich keine hochmontanen-subalpinen Vorkommen der Art, aber in der Schweiz kann das anders sein.
Viele Grüße
Oliver
Die Kombination Cirsium rivulare x spinosissimum halte ich hier auch für möglich, allerdings weiß ich nicht wie hoch Cirsium rivulare in der Schweiz hinaufsteigt. Bei uns in Österreich kenne ich keine hochmontanen-subalpinen Vorkommen der Art, aber in der Schweiz kann das anders sein.
Viele Grüße
Oliver
Re: Cirsium-Hybriden
Hallo Oliver
Vielen Dank für deine Antwort und die Begrüssung :-).
Dann werde ich sie so ablegen. Wie geschrieben: C. rivulare kommt da vor (auf rund 1500 m ü. M.) und ist da sogar relativ gut vertreten.
Gruss
Lukas
Vielen Dank für deine Antwort und die Begrüssung :-).
Dann werde ich sie so ablegen. Wie geschrieben: C. rivulare kommt da vor (auf rund 1500 m ü. M.) und ist da sogar relativ gut vertreten.
Gruss
Lukas
- Norbert Griebl
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- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59
Re: Cirsium-Hybriden
Schöner Fund, dazu:
Cirsium rivulare × C. spinosissimum = C. ×schultzianum
V.
Die Hybride ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Carl Heinrich Schultz (1805–1867) benannt. Schultz war 1840 Mitbegründer der Pollichia. 1843 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.
TREUINFELS (1875: 264): Nordtirol: Brenner (KERNER). Dieser Fund ist fraglich, da Cirsium rivulare im Gebiet des Brenners fehlt.
JANCHEN (1956–1960: 654, als C. ×schulzeanum): Vorarlberg: (Fluherekalpe bei Ebenit nächst Dornbirn).
POLATSCHEK (1997: 535): Vorarlberg: 8624/2 Fluherekalpe bei Ebenit nächst Dornbirn.
Ich steuere eine weitere seltene Cirsium-Hybride zu, die ich vor wenigen Tagen am Lawinenstein des Toten Gebirges gefunden habe:
Cirsium carniolicum × C. spinosissimum = C. ×nevoleanum
K, OÖ, St.
Benannt zu Ehren des österreichischen Botanikers und Realschullehrers Johann Nevole (1878–1919), Verfasser unter anderem von pflanzengeografischen Arbeiten über das Ötscher- und Hochschwabgebiet.
Bisher zwei Eigenfunde: 15. Aug. 2001 am Mangart auf slowenischer Seite in Richtung Weissenfelser See und am 5.Juli 2022 am Lawinenstein im Toten Gebirge.
MURR (1899: 108): Oberösterreich: 8350/2 Hutereralpe bei Hinterstoder (DÜRRNBERGER, 1895). Dieser Fund Dürrnbergers wird von E. Khek angezweifelt. Er fand bei einer Nachsuche 1908 am Standort nur Cirsium ×flavescens (= Cirsium erisithales × C. spinosissimum) und vermutete eine Verwechslung (KHEK, 1909a: 3) mit dieser Hybride.
BEGER in HEGI (1929, Nachdruck 1987: 914) gibt die Hybride für den Triglav an, nicht aber für Österreich.
LEUTE & ZEITLER (1967: 141): Kärnten: Karawanken: im oberen Bärental von der Universitätsexkursion Saarbrücken beobachtet.
WAGNER & MECENOVIC (1973: 80): Steiermark: 8555/1 Beim Nebelkreuz des Wildfelds.
LEUTE (1977: 141): Kärnten: 9550/2 oberes Bärental.
LG Norbert
Cirsium rivulare × C. spinosissimum = C. ×schultzianum
V.
Die Hybride ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Carl Heinrich Schultz (1805–1867) benannt. Schultz war 1840 Mitbegründer der Pollichia. 1843 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.
TREUINFELS (1875: 264): Nordtirol: Brenner (KERNER). Dieser Fund ist fraglich, da Cirsium rivulare im Gebiet des Brenners fehlt.
JANCHEN (1956–1960: 654, als C. ×schulzeanum): Vorarlberg: (Fluherekalpe bei Ebenit nächst Dornbirn).
POLATSCHEK (1997: 535): Vorarlberg: 8624/2 Fluherekalpe bei Ebenit nächst Dornbirn.
Ich steuere eine weitere seltene Cirsium-Hybride zu, die ich vor wenigen Tagen am Lawinenstein des Toten Gebirges gefunden habe:
Cirsium carniolicum × C. spinosissimum = C. ×nevoleanum
K, OÖ, St.
Benannt zu Ehren des österreichischen Botanikers und Realschullehrers Johann Nevole (1878–1919), Verfasser unter anderem von pflanzengeografischen Arbeiten über das Ötscher- und Hochschwabgebiet.
Bisher zwei Eigenfunde: 15. Aug. 2001 am Mangart auf slowenischer Seite in Richtung Weissenfelser See und am 5.Juli 2022 am Lawinenstein im Toten Gebirge.
MURR (1899: 108): Oberösterreich: 8350/2 Hutereralpe bei Hinterstoder (DÜRRNBERGER, 1895). Dieser Fund Dürrnbergers wird von E. Khek angezweifelt. Er fand bei einer Nachsuche 1908 am Standort nur Cirsium ×flavescens (= Cirsium erisithales × C. spinosissimum) und vermutete eine Verwechslung (KHEK, 1909a: 3) mit dieser Hybride.
BEGER in HEGI (1929, Nachdruck 1987: 914) gibt die Hybride für den Triglav an, nicht aber für Österreich.
LEUTE & ZEITLER (1967: 141): Kärnten: Karawanken: im oberen Bärental von der Universitätsexkursion Saarbrücken beobachtet.
WAGNER & MECENOVIC (1973: 80): Steiermark: 8555/1 Beim Nebelkreuz des Wildfelds.
LEUTE (1977: 141): Kärnten: 9550/2 oberes Bärental.
LG Norbert
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- Cirsium.carniolicum x spinosissimum.St-Lawinenstein.5.Juli.22.JPG (872.58 KiB) 9349 mal betrachtet
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
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Oliver Stöhr
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Re: Cirsium-Hybriden
Super Norbert!
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