Orchideen 2023
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4687
- Registriert: Sonntag 18. September 2016, 21:41
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Orchideen 2023
St. Egyden am Steinfeld liegt in Qu. 8262/2. Von dort gibt es noch keine Angabe, auch aus den umliegenden Quadranten nicht. Die nächste Angabe, von vor 1990, liegt 3 Quadranten weiter nördlich.
Auf das Blauwidderchen habe ich leider nicht geachtet.
Auf das Blauwidderchen habe ich leider nicht geachtet.
-
Matthias.Fiedler
- Beiträge: 30
- Registriert: Montag 12. Juli 2021, 12:38
Re: Orchideen 2023
Stefan Lefnaer hat geschrieben:St. Egyden am Steinfeld liegt in Qu. 8262/2. Von dort gibt es noch keine Angabe, auch aus den umliegenden Quadranten nicht. Die nächste Angabe, von vor 1990, liegt 3 Quadranten weiter nördlich.
Auf das Blauwidderchen habe ich leider nicht geachtet.
Danke Stefan!
Wie und an wen kann man die Daten weitergeben?
-
Exilfranke
- Beiträge: 164
- Registriert: Donnerstag 29. März 2018, 20:51
- Wohnort: Wien-1020
- Kontaktdaten:
Re: Orchideen 2023
Neottia ovata heute zwischen Vorderen Gosausee und Gosaulacke, einzelne auch am Südwestufer vom Vorderen Gosausee , Dachsteingebiet...
[img][/img]
auffallend: am Nord/Ostufer wachsen überwiegend Gymnadenia conopsea, am Süd/Westufer überwiegend Dactylorhiza fuchsii und einzelne Platanthera bifolia.
Lg, Felix
[img][/img]
auffallend: am Nord/Ostufer wachsen überwiegend Gymnadenia conopsea, am Süd/Westufer überwiegend Dactylorhiza fuchsii und einzelne Platanthera bifolia.
Lg, Felix
- Dateianhänge
-
- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- zweiblatt.JPG (161.06 KiB) 4613 mal betrachtet
- Hermann Falkner
- Beiträge: 2082
- Registriert: Sonntag 23. Oktober 2016, 20:16
- Wohnort: Wien
Re: Orchideen 2023
Hallo Felix, hängt sicherlich mit dem Mikroklima zusammen, gerade im Gebirge macht die Exposition oft einen riesigen Unterschied aus (aber selbst im Wienerwald, native Föhrenwälder zB W- bis SW-exponiert): N/NO ist S/SW-exponiert, zwar keine "pralle" Sunnseit'n, aber sicher viel trockener und vor allem auch windexponiert (Wetterseite!) - Gymnadenia verträgt das sicherlich besser als Neottia.
- Hermann Falkner
- Beiträge: 2082
- Registriert: Sonntag 23. Oktober 2016, 20:16
- Wohnort: Wien
Re: Orchideen 2023
Auf der Mugel, dem durch und durch "unauffälligem" Berg mitten im obersteirischen Industriegebiet, hätte ich alles andere als Orchideenreichtum gesucht und erwartet.
Umgeben von zahlreichen Säurezeigern, der hübscheste davon - wie ich finde - Genista sagittalis (nicht häufig am Berg, nur an wenigen Stellen zu sehen, wenn auch dort dann zahlreicher):
sowie von sehr, sehr wenigen Individuen von Arnica montana, die mir immer seltener zu werden scheint - hier ein Individuum mit einem ansatzweise verbändertem Korb:
findet sich am ganzen Berg sehr zahlreich Platanthera sp. - und zwar nicht nur an den wenigen "schöneren" Wald- und Wiesenstellen, sondern auch mitten in Fichtenforsten. Häufiger ist P. bifolia, aber auch P. chlorantha kommt gar nicht mal so selten vor - hier eine solche mit stark spreizenden Antheren, also wohl P. chlorantha:
Sehr eng stehende Antheren - P. bifolia:
Dactylorhiza fuchsii (hoffentlich richtig bestimmt? sehr stark gefleckte LB, aber nur oberseits, auch die Stengel sind gefleckt) lässt sich auch von den vielen Fichten nicht irritieren, ist aber nicht annähernd so häufig wie Platanthera:
Rar auch Cephalanthera damasonium:
sowie auch Neottia nidus-avus:
Das hier würde ich für Dactylorhiza sambucina halten, dieses eine Exemplar hat noch Ansätze des typisch gelben Schlundes in den verblassenden Perigonblättern gezeigt; gefunden nur auf einer Almwiese:
Und schliesslich, ziemlich hoch oben schhon, wenige gerade aufblühende Gymnadenia conopsea:
Ein wunderhübsches "g'schamiges Moidele", Pyrola minor - noch so ein Säurezeiger - zum Abschluss dieser Tour durch eigentlich intensiv bewirtschaftete Wälder, die übrigens in den 1980ern sehr stark durch sauren Regen beeinträchtigt waren (nicht die Mugel, aber die Hänge in der Windschneise der Donawitzer Stahlwerke waren damals besonders bedient):
Umgeben von zahlreichen Säurezeigern, der hübscheste davon - wie ich finde - Genista sagittalis (nicht häufig am Berg, nur an wenigen Stellen zu sehen, wenn auch dort dann zahlreicher):
sowie von sehr, sehr wenigen Individuen von Arnica montana, die mir immer seltener zu werden scheint - hier ein Individuum mit einem ansatzweise verbändertem Korb:
findet sich am ganzen Berg sehr zahlreich Platanthera sp. - und zwar nicht nur an den wenigen "schöneren" Wald- und Wiesenstellen, sondern auch mitten in Fichtenforsten. Häufiger ist P. bifolia, aber auch P. chlorantha kommt gar nicht mal so selten vor - hier eine solche mit stark spreizenden Antheren, also wohl P. chlorantha:
Sehr eng stehende Antheren - P. bifolia:
Dactylorhiza fuchsii (hoffentlich richtig bestimmt? sehr stark gefleckte LB, aber nur oberseits, auch die Stengel sind gefleckt) lässt sich auch von den vielen Fichten nicht irritieren, ist aber nicht annähernd so häufig wie Platanthera:
Rar auch Cephalanthera damasonium:
sowie auch Neottia nidus-avus:
Das hier würde ich für Dactylorhiza sambucina halten, dieses eine Exemplar hat noch Ansätze des typisch gelben Schlundes in den verblassenden Perigonblättern gezeigt; gefunden nur auf einer Almwiese:
Und schliesslich, ziemlich hoch oben schhon, wenige gerade aufblühende Gymnadenia conopsea:
Ein wunderhübsches "g'schamiges Moidele", Pyrola minor - noch so ein Säurezeiger - zum Abschluss dieser Tour durch eigentlich intensiv bewirtschaftete Wälder, die übrigens in den 1980ern sehr stark durch sauren Regen beeinträchtigt waren (nicht die Mugel, aber die Hänge in der Windschneise der Donawitzer Stahlwerke waren damals besonders bedient):
Zurück zu „Konkrete botanische Themen“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste