Paeonia mascula - Reisalpe
- Norbert Griebl
- Beiträge: 1021
- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59
Re: Päonie corallina
Servus Pablito!
Ist schon eine interessante Geschichte, das mit der Korallen-Pfingstrose. Es ist wohl die bekannteste Blume der Reisalpe. Ihren Artbeinamen „mascula“ (Synonym P. corallina) hat sie aufgrund ihrer grob zerteilten Blattabschnitte. Das Pendant dazu ist die zweite im südlichen Mitteleuropa vorkommende Art, die Echt-Pfingstrose, P. officinalis. Diese hieß früher wegen ihrer fein zerteilten Blattzipfeln P. femina. Solche Unterteilungen in weiblich und männlich waren früher keine Seltenheit und Teile dieser Benennungen widerspiegeln sich auch heute noch in den Namen der Pflanzen.
Bernhard BAUMGARTNER erzählt die Entdeckungsgeschichte dieser Pfingstrose auf der Reisalpe. Es war der damalige Rauchfangkehrermeister KRAM, der beim Rumpelbauer in Innerhalbach am Südhang der Reisalpe den Kehrdienst versah und dabei die Entdeckung machte. KRAM erzählte dies dem blumenbegeisterten St. Veiter Gemeindearzt Otto HAUSLEITNER und schon bald waren Botaniker aus Wien vor Ort, um die wilden Pfingstrosen der Reisalpe zu erschauen. Wahrscheinlich handelt es sich um Auswilderungen, denn auch hier auf der Reisalpe wachst die Schönheit nur, wo ehemals Holzarbeiterhütten standen. Die „Gichtrose“ fand früher in der Volksheilkunde Anwendung gegen Rheuma, Gicht und Atemwegserkrankungen.
Liebe Grüße
Norbert
Ist schon eine interessante Geschichte, das mit der Korallen-Pfingstrose. Es ist wohl die bekannteste Blume der Reisalpe. Ihren Artbeinamen „mascula“ (Synonym P. corallina) hat sie aufgrund ihrer grob zerteilten Blattabschnitte. Das Pendant dazu ist die zweite im südlichen Mitteleuropa vorkommende Art, die Echt-Pfingstrose, P. officinalis. Diese hieß früher wegen ihrer fein zerteilten Blattzipfeln P. femina. Solche Unterteilungen in weiblich und männlich waren früher keine Seltenheit und Teile dieser Benennungen widerspiegeln sich auch heute noch in den Namen der Pflanzen.
Bernhard BAUMGARTNER erzählt die Entdeckungsgeschichte dieser Pfingstrose auf der Reisalpe. Es war der damalige Rauchfangkehrermeister KRAM, der beim Rumpelbauer in Innerhalbach am Südhang der Reisalpe den Kehrdienst versah und dabei die Entdeckung machte. KRAM erzählte dies dem blumenbegeisterten St. Veiter Gemeindearzt Otto HAUSLEITNER und schon bald waren Botaniker aus Wien vor Ort, um die wilden Pfingstrosen der Reisalpe zu erschauen. Wahrscheinlich handelt es sich um Auswilderungen, denn auch hier auf der Reisalpe wachst die Schönheit nur, wo ehemals Holzarbeiterhütten standen. Die „Gichtrose“ fand früher in der Volksheilkunde Anwendung gegen Rheuma, Gicht und Atemwegserkrankungen.
Liebe Grüße
Norbert
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
Re: Päonie corallina
Lieber Norbert,
danke für die interessanten Ergänzungen!
Ja die Geschichte vom Bernhard kenne ich auch(der Bernhard ist ja ein langjähriger guter Freund von mir!)
Auf Karpathos und auf Rhodos konnte ich die Paeonia clusii in voller Blüte erleben:
http://www.kreta-umweltforum.de/Merkblaetter/562-15.PDF
http://dioezesefiles.x4content.com/page ... ration.pdf
danke für die interessanten Ergänzungen!
Ja die Geschichte vom Bernhard kenne ich auch(der Bernhard ist ja ein langjähriger guter Freund von mir!)
Auf Karpathos und auf Rhodos konnte ich die Paeonia clusii in voller Blüte erleben:
http://www.kreta-umweltforum.de/Merkblaetter/562-15.PDF
http://dioezesefiles.x4content.com/page ... ration.pdf
LG Reini BR
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Re: Päonie corallina
Hallo!
Schönwetterfotos sind unter dem folgenden Beitrag enthalten:
http://forum.flora-austria.at/viewtopic.php?f=10&t=298&p=933&hilit=P%C3%A4onie#p933
LG Markus
Schönwetterfotos sind unter dem folgenden Beitrag enthalten:
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LG Markus
- Jürgen Baldinger
- Beiträge: 4038
- Registriert: Montag 19. September 2016, 19:47
- Wohnort: Wien
Re: Päonie corallina
Ich habe die beiden Themen zusammengeführt.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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