Pulmonaria angustifolia
- Norbert Griebl
- Beiträge: 1021
- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59
Re: Pulmonaria angustifolia
Clemens Pachschwöll nimmt sich meines Wissens dieser Thematik an.
Aus diesem Grund war ich auf Pulmonaria-Herbarbelegsammel-Suche in der Steiermark und die wenigen Pulmonaria angustifolia-Angaben aus der Steiermark sind alle als P. angustifolia publiziert worden.
Vielleicht wissen wir bald mehr über die Pulmonaria angustifolia-Gruppe :-)
LG
Norbert
Aus diesem Grund war ich auf Pulmonaria-Herbarbelegsammel-Suche in der Steiermark und die wenigen Pulmonaria angustifolia-Angaben aus der Steiermark sind alle als P. angustifolia publiziert worden.
Vielleicht wissen wir bald mehr über die Pulmonaria angustifolia-Gruppe :-)
LG
Norbert
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
Re: Pulmonaria angustifolia
Danke euch :-) klingt schon nach Mini-Unterschieden…
“There are wonders enough out there without our inventing any.” Carl Sagan
- Norbert Griebl
- Beiträge: 1021
- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59
Re: Pulmonaria angustifolia
Die Untersuchungen von Pachschwöll & Nachvchko (2026) zu diesem Thema sind jetzt da.
Kurz zusammengefasst sagen diese:
Pulmonaria australis aus der Familie der Boraginaceae (Raublattgewächse) ist eine derzeit anerkannte Pflanzenart, die in Italien, der Schweiz, Österreich, Slowenien und Kroatien vorkommt (Euro+Med 2025; Hassler 2025; POWO 2025). Sie wächst hauptsächlich in den Südalpen, kommt aber auch in den Westalpen, den Ostalpen und teilweise in den Dinariden vor. Ihr Lebensraum liegt überwiegend in der montanen und subalpinen Höhenstufe; gelegentlich breitet sie sich auch in die alpine sowie in die kollinen Höhenlagen aus (Sauer 1975; Aeschimann et al. 2004).
Diese Art unterscheidet sich deutlich von der nahe verwandten Art Pulmonaria angustifolia L. durch ihre Chromosomenzahl (2n = 20 gegenüber 2n = 14) (Sauer 1975).
Außerdem besitzt P. australis:
breit lanzettliche Grundblätter, die etwa 4–6 (bis 7)-mal länger als breit sind,
eiförmig-lanzettliche Stängelblätter mit gestutzter bis herzförmiger Basis,
eine Behaarung aus unterschiedlich großen Borsten (0,5–1,5 mm), die mit wenigen bis sehr wenigen Drüsenhaaren gemischt sind,
sowie eine purpurfarbene Blütenkrone, die unter dem Ring aus Schlundhaaren (faucal trichomes) fast kahl bis schwach behaart ist.
Im Gegensatz dazu zeichnet sich P. angustifolia aus durch:
schmal lanzettliche Grundblätter, die 6–9-mal länger als breit sind,
lineare bis breit lanzettliche Stängelblätter mit keilförmiger Basis,
eine Behaarung aus gleichförmigen Borsten (ca. 0,6 mm) ohne Drüsenhaare,
sowie eine blaue Blütenkrone, die unter dem Ring der Schlundhaare glatt und unbehaart ist (Cecchi und Selvi 2015).
LG
Norbert
Kurz zusammengefasst sagen diese:
Pulmonaria australis aus der Familie der Boraginaceae (Raublattgewächse) ist eine derzeit anerkannte Pflanzenart, die in Italien, der Schweiz, Österreich, Slowenien und Kroatien vorkommt (Euro+Med 2025; Hassler 2025; POWO 2025). Sie wächst hauptsächlich in den Südalpen, kommt aber auch in den Westalpen, den Ostalpen und teilweise in den Dinariden vor. Ihr Lebensraum liegt überwiegend in der montanen und subalpinen Höhenstufe; gelegentlich breitet sie sich auch in die alpine sowie in die kollinen Höhenlagen aus (Sauer 1975; Aeschimann et al. 2004).
Diese Art unterscheidet sich deutlich von der nahe verwandten Art Pulmonaria angustifolia L. durch ihre Chromosomenzahl (2n = 20 gegenüber 2n = 14) (Sauer 1975).
Außerdem besitzt P. australis:
breit lanzettliche Grundblätter, die etwa 4–6 (bis 7)-mal länger als breit sind,
eiförmig-lanzettliche Stängelblätter mit gestutzter bis herzförmiger Basis,
eine Behaarung aus unterschiedlich großen Borsten (0,5–1,5 mm), die mit wenigen bis sehr wenigen Drüsenhaaren gemischt sind,
sowie eine purpurfarbene Blütenkrone, die unter dem Ring aus Schlundhaaren (faucal trichomes) fast kahl bis schwach behaart ist.
Im Gegensatz dazu zeichnet sich P. angustifolia aus durch:
schmal lanzettliche Grundblätter, die 6–9-mal länger als breit sind,
lineare bis breit lanzettliche Stängelblätter mit keilförmiger Basis,
eine Behaarung aus gleichförmigen Borsten (ca. 0,6 mm) ohne Drüsenhaare,
sowie eine blaue Blütenkrone, die unter dem Ring der Schlundhaare glatt und unbehaart ist (Cecchi und Selvi 2015).
LG
Norbert
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
- Stefan Lefnaer
- Beiträge: 4667
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Re: Pulmonaria angustifolia
Ich habe Pulmonaria angustifolia EN — L6 T7 K6 F4 ~ R6 N3 S0 letztes Jahr im Hollabrunner Wald wiedergefunden. Die Art wurde hier schon von Jurasky (1980) angegeben. Leider war die Pflanze etwas angebissen und die Laubblätter daher untypisch. Hoffentlich treffe ich sie heuer in einem besseren Zustand an.






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kurt nadler
- Beiträge: 4570
- Registriert: Samstag 10. November 2018, 13:26
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Re: Pulmonaria angustifolia
Oh weh, dann seh ich das Chaos prolongiert, denn wo hat diese angustifolia einen keilförmigen Stängelblattansatz?
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