Phänologie 2026
- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
Heute war am Michelberg bei Stockerau (noch) wenig los. Nur eine aufgeblühte Pulsatilla grandis VU — L7 T6 K5 F2 Ri N1 S0 sowie ein paar erst knospige. Diese vor allem entlang eines Trampelpfads, da dort die Vegetation niedrig ist, und jene an einer lückigen Stelle im Halbtrockenrasen. Die meisten Flächen verbrachen und verbuschen mangels Pflegemaßnahmen leider zunehmends. Einige Flächen wurden zwar bearbeitet, aber offensichtlich gemulcht ohne das Mähgut (vollständig) zu entfernen, was auch nicht gut ist.
- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
In der Waschbergzone springen wir nun zum Oberleiser Berg. Dort an einem ruderalen Wegrand Tussilago farfara LC — L7 Ti Ki F6 ~ R7 N6 S0 :
Am Hang westlich des Aussichtsturms massenhaft Galanthus nivalis LC — L5 T6 K5 F6 ~ R7 N7 S0 , vielleicht auch nur aus dem Pfarrhof nebenan verwildert:
Arum cylindraceum LC — L3 T6 K6 F5 R8 N7 S0 (ohne) Foto gibt es übrigens auch oben am Berg.
Am Hang westlich des Aussichtsturms massenhaft Galanthus nivalis LC — L5 T6 K5 F6 ~ R7 N7 S0 , vielleicht auch nur aus dem Pfarrhof nebenan verwildert:
Arum cylindraceum LC — L3 T6 K6 F5 R8 N7 S0 (ohne) Foto gibt es übrigens auch oben am Berg.
- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
Erfreulich ist der Zustand der Steinbacher Heide nebenan. Diese wird sein kurzer Zeit beweidet, die Anzahl der Küchenschellen hat sich offensichtlich vergrößert. Pulsatilla grandis VU — L7 T6 K5 F2 Ri N1 S0 ist zahlreich vorhanden:
Pulsatilla pratensis subsp. nigricans EN — L8 T6 K6 F2 R7 N3 S0 in weniger Exemplaren, blüht aber erst auf und wurde vielleicht deshalb von mir unterschätzt:
Hier beide Arten nebeneinander:
Pulsatilla pratensis subsp. nigricans EN — L8 T6 K6 F2 R7 N3 S0 in weniger Exemplaren, blüht aber erst auf und wurde vielleicht deshalb von mir unterschätzt:
Hier beide Arten nebeneinander:
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kurt nadler
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Re: Phänologie 2026
"Überall ziemlich ähnlich": gestern ja Weitra, hier auch Bilder dazu (und zuvor kurz noch absonniges Wien). Heute Linz-Urfahr, NNW-Stadtrand, Sonnhänge bis halbschattige Waldtäler. Linz hatte zuletzt noch länger Nebel als die benachbarten höheren Mühlviertler Lagen. Ein bissl spürt man´s an der deutlich verspäteten Primula vulgaris-Blüte, die´s in Linz fast noch gar nicht gibt; da ist bspw. Weitra einige Tage voraus.
Teil 1:
Teil 1:
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kurt nadler
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Re: Phänologie 2026
Teil 2:
... und danke an Doris (Bot. ArGe. OÖ) für die nette Exkursionsbegleitung in ihrem rezenten und meinem prähistorischen Wohnumfeld.
... und danke an Doris (Bot. ArGe. OÖ) für die nette Exkursionsbegleitung in ihrem rezenten und meinem prähistorischen Wohnumfeld.
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- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
Heute in den Leiser Bergen nördlich von Au in einem trocken-warmen Wald...
...Arum cylindraceum LC — L3 T6 K6 F5 R8 N7 S0 ...
...Carex montana LC — L5 Ti K5 F4 ~ R7 N4 S0 ...
...Cornus mas LC — L6 T7 K6 F4 R8 N4 S0 ...
...Hepatica nobilis LC — L4 T6 K4 F4 R7 N5 S0 ...
...was wird das wohl? Hesperis sylvestris VU — L5 T7 K6 F5 R7 N5 S0 ?
Stachys germanica EN — L8 T7 K6 F3 R8 N5 S0 noch als Rest vom Vorjahr...
...und außerhalb des Walds auf einer Böschung Viola odorata LC — L5 T6 Ki F5 ~ R7 N6 S0 :
...Arum cylindraceum LC — L3 T6 K6 F5 R8 N7 S0 ...
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...Cornus mas LC — L6 T7 K6 F4 R8 N4 S0 ...
...Hepatica nobilis LC — L4 T6 K4 F4 R7 N5 S0 ...
...was wird das wohl? Hesperis sylvestris VU — L5 T7 K6 F5 R7 N5 S0 ?
Stachys germanica EN — L8 T7 K6 F3 R8 N5 S0 noch als Rest vom Vorjahr...
...und außerhalb des Walds auf einer Böschung Viola odorata LC — L5 T6 Ki F5 ~ R7 N6 S0 :
- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
Nächst dem Buschberg wurde unlängst - wohl von der Verwaltung des Naturparks - eine kleine Klippe freigeschnitten und fortan beweidet. Auch hier wurde Pulsatilla grandis VU — L7 T6 K5 F2 Ri N1 S0 dadurch stark gefördert:
Unweit davon in einem trocken-warmen Wald Daphne mezereum LC , im PA VU — L4 T5 Ki F5 R7 N5 S0 :
Auf einer Ackerbrache Gagea villosa VU — L7 T7 K5 F4 ~ R7 N6 S0 :
Unweit davon in einem trocken-warmen Wald Daphne mezereum LC , im PA VU — L4 T5 Ki F5 R7 N5 S0 :
Auf einer Ackerbrache Gagea villosa VU — L7 T7 K5 F4 ~ R7 N6 S0 :
- Hermann Falkner
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Re: Phänologie 2026
Der Westen ist dem Osten definitiv ein paar Tage voraus - Bilder von gestern, 07.03.26, Stadt Salzburg - Route vom S-Bahnhof Aigen zum Schloss Aigen, "Aignerpark" = eigentlich der sehr naturnahe südwestexponierte Fuss des Gaisbergs, Aignerau & Salzachau bei Hellbrunn.
Scilla bifolia war entlang der ganzen Route fast überall und zahlreich vorhanden und in Vollblüte, selbst bis in die Siedlungen hinein - Hecken und Wegränder; laut Speta Scilla bifolia s. str. = die diploide Art, die von Travnicek zur Varietät herabgestuft worden ist. An der Gaisberg-Flanke wird Scilla bifolia zwar seltener, steigt aber durchaus auch den Berg hinauf, im Flachen ist die Art allgegenwärtig:
Die Veilchenblüte beginnt gerade erst - ich hab nur wenige Viola odorata gesehen - siedlungsnah in einer Allee:
Ebendort - und überraschend, bei Ficaria calthifolia ist so frühe Blüte zwar nicht ungewöhnlich, die sollte in Salzburg aber gar nicht vorkommen und diese Individuen waren eindeutig mit beblättertem Stengel - Ficaria verna, Einzelexemplare schon blühend:
Cornus mas gibts in Salzburg nur kultiviert - und bereits in Vollblüte!
Corydalis cava beginnt schon zu blühen, zwar keinesfalls Vollblüte, aber dutzende Individuen an mehreren Standorten:
Leucojum vernum bildet hier teilweise richtige Massenbestände, vor allem am Gaisberg-Fuss im Aignerpark, aber auch in der Au, dort zwar vielfach auch ganz fehlend, unweit Hellbrunn aber Massenbestände - ebenso im Hellbrunner Schlosspark-Gelände und dort womöglich auch gar nicht gepflanzt, da in der angrenzenden Au vorhanden.
Auf sonnseitigen Hängen ist der Höhepunkt der Blütezeit aber deutlich überschritten, einige Individuen sind schon ganz verblüht:
Wo es schattiger ist, gibt's noch genug in Vollblüte:
./2
Scilla bifolia war entlang der ganzen Route fast überall und zahlreich vorhanden und in Vollblüte, selbst bis in die Siedlungen hinein - Hecken und Wegränder; laut Speta Scilla bifolia s. str. = die diploide Art, die von Travnicek zur Varietät herabgestuft worden ist. An der Gaisberg-Flanke wird Scilla bifolia zwar seltener, steigt aber durchaus auch den Berg hinauf, im Flachen ist die Art allgegenwärtig:
Die Veilchenblüte beginnt gerade erst - ich hab nur wenige Viola odorata gesehen - siedlungsnah in einer Allee:
Ebendort - und überraschend, bei Ficaria calthifolia ist so frühe Blüte zwar nicht ungewöhnlich, die sollte in Salzburg aber gar nicht vorkommen und diese Individuen waren eindeutig mit beblättertem Stengel - Ficaria verna, Einzelexemplare schon blühend:
Cornus mas gibts in Salzburg nur kultiviert - und bereits in Vollblüte!
Corydalis cava beginnt schon zu blühen, zwar keinesfalls Vollblüte, aber dutzende Individuen an mehreren Standorten:
Leucojum vernum bildet hier teilweise richtige Massenbestände, vor allem am Gaisberg-Fuss im Aignerpark, aber auch in der Au, dort zwar vielfach auch ganz fehlend, unweit Hellbrunn aber Massenbestände - ebenso im Hellbrunner Schlosspark-Gelände und dort womöglich auch gar nicht gepflanzt, da in der angrenzenden Au vorhanden.
Auf sonnseitigen Hängen ist der Höhepunkt der Blütezeit aber deutlich überschritten, einige Individuen sind schon ganz verblüht:
Wo es schattiger ist, gibt's noch genug in Vollblüte:
./2
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kurt nadler
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Re: Phänologie 2026
Bei der Hesperis sylvestris (ich hab selbst noch keine gesehen) hätte ich auf Turritis glabra getippt. Die schaut (auch) so aus.
- Stefan Lefnaer
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Re: Phänologie 2026
Turritis glabra klingt auch plausibel. Es gibt beide Arten dort in der Gegend. Ich hoffe ich kann das Rätsel aufklären, wenn ich später nochmals hinkomme.
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