Ich hatte die verbuschenden Halbtrockenrasen an der (damals noch nicht) stillgelegten Bahnstrecke zwischen Groß-Schweinbarth und Bad Pirawarth zuletzt 2016 besucht. Hier ein paar Fotos. Heute war ich wieder dort. Damals hatte ich Taraxacum serotinum dort gefunden, heute nicht mehr. Ob es dafür zu früh im Jahr ist? Auf den Halbtrockenrasen tut sich noch nicht allzuviel. Carex humilis LC — Li Ti K6 F2 Rb N2 S0 blüht schon:
Schlagen wir uns also kurz in die Büsche. Dort gibt es u.a. Viola suavis LC — L6 T7 K6 F4 ~ R7 N6 S0 ...
...Viola odorata LC — L5 T6 Ki F5 ~ R7 N6 S0 ...
...und Viola mirabilis LC — L4 T5 K6 F5 ~ R8 N5 S0 :
Die Halbtrockenrasen zwischen Groß-Schweinbarth und Bad Pirawarth
- Stefan Lefnaer
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Re: Die Halbtrockenrasen zwischen Groß-Schweinbarth und Bad Pirawarth
Aber auch auf den noch nicht verbuschten Halbtrockenrasenflächen müssen wir glücklicherweise keine veilchenlose Existenz fristen: Viola rupestris NT , im PA VU — L7 Ti K6 F3 R8 N2 S0 blüht bereits teilweise.
Zudem gibt es zahlreich Viola ambigua VU — L8 T7 K6 F3 R8 N3 S0 . Neben solchen mit "typischen" purpurvioletten Kronen...
...auch solche mit hellblauen bis fast weißen:
Die Aufhellung dürfte v.a. am Ende der Blühperiode eintreten, wenn die Färbung nicht mehr benötigt wird, um Bestäuber anzulocken. Das Beispiel zeigt wie wichtig es ist die Variationsbreite bzw. die natürliche Alterung zu berücksichtigen und sich nicht an einzelnen (manchmal unzutreffenden) Schlüsselmerkmalen festzubeissen.
Zudem gibt es zahlreich Viola ambigua VU — L8 T7 K6 F3 R8 N3 S0 . Neben solchen mit "typischen" purpurvioletten Kronen...
...auch solche mit hellblauen bis fast weißen:
Die Aufhellung dürfte v.a. am Ende der Blühperiode eintreten, wenn die Färbung nicht mehr benötigt wird, um Bestäuber anzulocken. Das Beispiel zeigt wie wichtig es ist die Variationsbreite bzw. die natürliche Alterung zu berücksichtigen und sich nicht an einzelnen (manchmal unzutreffenden) Schlüsselmerkmalen festzubeissen.
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