Hitzebrand auf Blattspreiten
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Regelsbrunn
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Regelsbrunn
Hemerocallis
- und sogar Bergenia ist beleidigt
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Philipp Wogowitsch
- Jürgen Baldinger
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Vielleicht wirkt der Selektionsdruck nun Richtung Hartlaubgewächse.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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kurt nadler
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
da wird die härte auch nicht viel helfen, eher viel wolle und sich im halbschatten verstecken können. steppen- und mediterranpflanzen hätten startvorteile.
hier nochmals fast eine woche nach schadensauftreten im prellenkirchner garten - und dazu am spitzerbergfuß:
(für kürzlich erhaltene zusendungen aus freistadt bin ich zu müde, und die dortigen temperaturen hab ich auch noch nicht recherchiert.)
hier nochmals fast eine woche nach schadensauftreten im prellenkirchner garten - und dazu am spitzerbergfuß:
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- Stefan Lefnaer
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Es wäre interessant zu wissen, welche der gezeigten Pflanzen dort natürlich oder zumindest verwildert wachsen oder aber kultiviert sind. Kultivierte Pflanzen werden oft auf für die Art nicht optimale oder gar ungeeignete Standorte gesetzt und sind dann sicherlich anfälliger für Schäden aller Art. Z.B. Ribes rubrum agg. kenne ich im Weinviertel (vermutlich verwildert) nur aus feuchten, schattigen Waldsenken und Bachbegleitwäldchen, wo sie vermutlich keiner so großen Hitze ausgesetzt war, sodass Schäden hätten auftreten können.
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kurt nadler
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Ribisel: Ja, absolut. Halbschatten- bis Schattenpflanzen in der Sonne kultivieren ist im Hitzefall sehr ungünstig. Früher oder später wird es bei Freikulturen (Plantagen) von Himbeeren, Ribiseln und Holler massive Probleme geben können.
Hier nun, danke an Ingrid H., ein paar Freistädter Aspekte aus einem halbschattigen Garten.
Die 2 heißesten Tage waren in Freistadt offiziell 35,9 und 37,0 Grad (https://wetter.orf.at/oberoesterreich/freistadt1/#monat). (Zum Vergleich noch die - etwas seltsam niedrigen - Messwerte Dt. Altenburg mit den 4 heißesten Tagen 2 mal 38,7; 39,7 und 36,7 Grad. Eigentlich gabs dort ja offizielle 40,1 Grad. Scheint dort verschiedene Messstationen zu geben.)
Hier nun, danke an Ingrid H., ein paar Freistädter Aspekte aus einem halbschattigen Garten.
Die 2 heißesten Tage waren in Freistadt offiziell 35,9 und 37,0 Grad (https://wetter.orf.at/oberoesterreich/freistadt1/#monat). (Zum Vergleich noch die - etwas seltsam niedrigen - Messwerte Dt. Altenburg mit den 4 heißesten Tagen 2 mal 38,7; 39,7 und 36,7 Grad. Eigentlich gabs dort ja offizielle 40,1 Grad. Scheint dort verschiedene Messstationen zu geben.)
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kurt nadler
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Gestern auf einer Wientour hab ich weitere Hitzebrandschäden gesammelt; viele waren nicht zu finden:
Zuerst nur Buche.
Zuerst nur Buche.
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kurt nadler
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Und noch andere Arten:
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kurt nadler
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Auch an schmalen Waldwegen und an Waldstraßen im NP Thayatal gibt´s Hitzebrandschäden an Buchen, vereinzelt auch bis in 2 m Höhe, meist aber in den tiefsten 30 cm über Boden, stets auf der Sonnseite.
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- Stefan Lefnaer
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Auch im nördlichen Waldviertel bei Illmanns sind die Laubblätter von Betula pendula stark durch die Hitze geschädigt. Wenn es so weitergeht, wird es auf den Bichln in ein paar Jahren vielleicht keine Birken mehr geben.
- Hermann Falkner
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Re: Hitzebrand auf Blattspreiten
Auch in der Lobau gibt es schon ziemliche Hitzeschäden - ich hab die Lobau noch nie so gesehen, und dabei war ich nur am Damm und bin gar nicht in die "wirklich trockenen" Heissländen gegangen - und hab auch keine grosse Lust, mir das Drama dort anzusehen.
Wobei es besonders stark die Untere Lobau trifft, die Obere Lobau schaut durch stärkere Dotierung noch etwas besser aus.
Beim Schwarzen Loch sollte man meinen, dass Bäume und Sträucher wohl das Grundwasser gut erreichen sollten, doch selbst dort ist die Strauchschicht schon ziemlich braun:
Richtig arg wird's dann den Damm weiter runter, hier zwischen Gänshaufentraverse und Schönauer Furt - die Schönauer Furt ist hier nicht weit und auch hier würde man meinen, dass der Grundwasserspiegel doch wohl noch erreichbar sein sollte; wenn dem so ist, dann haben zumindest aber viele Sträucher entschieden, auf Notbetrieb umzustellen.
Panorama mit dem Handy:
... und aus der Nähe:
Ligustrum vulgare schaut dabei noch am besten aus - und scheint zu überlegen, eventuell doch noch reife Früchte zu produzieren:
... so wie auch Berberis vulgaris:
Dirndln gibt's hier heuer keine - Cornus mas hat vielfach schon braunes Laub:
... und Cornus sanguinea schaut nicht besser aus:
Crataegus monogyna wird auch wenig bis gar nicht fruchten, und manche, wie dieser, haben überhaupt schon das meiste Laub abgeworfen:
Stellenweise ist schon auch noch grün dazwischen, aber wenn man den Bildausschnitt richtig wählt, gibt's sowas - hier auch mit Quercus robur & "Herbstfärbung":
Am besten kommt noch Petrorhagia saxifraga - ohne Bild - zurecht, wächst und blüht, als ob nix wäre. Auch Allium carinatum & oleraceum, hier nebeneinander, kann die Hitze nicht viel anhaben - zur Blütezeit sind sie ohnehin auch in normalen Jahren halb verdorrt, und sie blühen halt einfach weiter:
Wobei es besonders stark die Untere Lobau trifft, die Obere Lobau schaut durch stärkere Dotierung noch etwas besser aus.
Beim Schwarzen Loch sollte man meinen, dass Bäume und Sträucher wohl das Grundwasser gut erreichen sollten, doch selbst dort ist die Strauchschicht schon ziemlich braun:
Richtig arg wird's dann den Damm weiter runter, hier zwischen Gänshaufentraverse und Schönauer Furt - die Schönauer Furt ist hier nicht weit und auch hier würde man meinen, dass der Grundwasserspiegel doch wohl noch erreichbar sein sollte; wenn dem so ist, dann haben zumindest aber viele Sträucher entschieden, auf Notbetrieb umzustellen.
Panorama mit dem Handy:
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Ligustrum vulgare schaut dabei noch am besten aus - und scheint zu überlegen, eventuell doch noch reife Früchte zu produzieren:
... so wie auch Berberis vulgaris:
Dirndln gibt's hier heuer keine - Cornus mas hat vielfach schon braunes Laub:
... und Cornus sanguinea schaut nicht besser aus:
Crataegus monogyna wird auch wenig bis gar nicht fruchten, und manche, wie dieser, haben überhaupt schon das meiste Laub abgeworfen:
Stellenweise ist schon auch noch grün dazwischen, aber wenn man den Bildausschnitt richtig wählt, gibt's sowas - hier auch mit Quercus robur & "Herbstfärbung":
Am besten kommt noch Petrorhagia saxifraga - ohne Bild - zurecht, wächst und blüht, als ob nix wäre. Auch Allium carinatum & oleraceum, hier nebeneinander, kann die Hitze nicht viel anhaben - zur Blütezeit sind sie ohnehin auch in normalen Jahren halb verdorrt, und sie blühen halt einfach weiter:
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