S.433, 20.Z. v.u., Viola rupestris: Richtig: … gekerbt; Frkn u. Fr kahl od. („var. arenaria“) flaumig behaart. — …
Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
- Jürgen Baldinger
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Der EföLS 2008-Schlüssel wird nach Neilreichia 6: 297–325 (2011) in diesem Punkt abgeändert, falls es jemand noch nicht weiß:
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Hermann Falkner
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Tolle Bilder und intressante Geschichte, Oliver!
Motiviert von diesen Beiträgen ist es mir heute auch gelungen, Viola rupestris in Perchtoldsdorf auf der Heide zu bestimmen; hab ich sicher schon oft gesehen, aber mich nie damit genauer befasst. Anhand der Bilder von Stefan lässt sich leicht und sicher bestimmen :-)
Die Art soll auch am Hubertusdamm in der Lobau vorkommen, dort ist aber durch die Sanierung viel zerstört worden; ich weiss nicht, ob es die dort noch gibt - den Damm absuchen ist sehr mühsam, so lang wie der ist, aber vielleicht gelingt mir ein Zufallsfund.
[-Bilder nachgetragen-]
Motiviert von diesen Beiträgen ist es mir heute auch gelungen, Viola rupestris in Perchtoldsdorf auf der Heide zu bestimmen; hab ich sicher schon oft gesehen, aber mich nie damit genauer befasst. Anhand der Bilder von Stefan lässt sich leicht und sicher bestimmen :-)
Die Art soll auch am Hubertusdamm in der Lobau vorkommen, dort ist aber durch die Sanierung viel zerstört worden; ich weiss nicht, ob es die dort noch gibt - den Damm absuchen ist sehr mühsam, so lang wie der ist, aber vielleicht gelingt mir ein Zufallsfund.
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- Hermann Falkner
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Liebe alle,
habe nun doch auch in der Lobau Viola rupestris gefunden - das war viel einfacher, als ich gedacht habe, denn die Art ist an sehr trockenen Standorten offenbar gar nicht so selten; so trockene Standorte gibt's vor allem in der Oberen Lobau (ich hab nach Föhren Ausschau gehalten, die ja meist trockene Standorte anzeigen, obwohl natürlich alle dichten Föhrenbestände in der Lobau gepflanzt sind, trifft das doch +/- zu): von 4 Punkten in der Oberen Lobau haben 3 Punkte Viola rupestris erbracht, von 2 Punkten in der Unteren Lobau einer mit Viola rupestris (beim 2. hab ich mir aber schon im Vorhinein kaum Hoffnungen gemacht, da voraussehbar wohl zu feucht). In der Unteren Lobau übrigens auch eine weisse Population (mit "vorschriftsmässig" violettem Sporn; das 2. Bild zeigt gut die bestimmungskritischen Merkmale) - an diesem Standort hat's aber auch violette gegeben.
Viola rupestris ist in der Lobau sicher trotzdem nicht häufig - dafür gibt's einfach zu wenige gute Standorte -, an geeigneten Standorten gibt's aber eine sehr gute Chance, welche zu finden - insbes. jetzt, wo Viola hirta schon am Verblühen ist, Viola rupestris sticht da sehr gut heraus (und ist schnell von Viola reichenbachiana unterschieden, die ausserdem wohl nur an feuchteren Standorten wächst).
Übrigens, vor einigen Tagen hab ich auch südlich von Gänserndorf Viola rupestris gefunden - in einem Föhrenwald, wiederum.
habe nun doch auch in der Lobau Viola rupestris gefunden - das war viel einfacher, als ich gedacht habe, denn die Art ist an sehr trockenen Standorten offenbar gar nicht so selten; so trockene Standorte gibt's vor allem in der Oberen Lobau (ich hab nach Föhren Ausschau gehalten, die ja meist trockene Standorte anzeigen, obwohl natürlich alle dichten Föhrenbestände in der Lobau gepflanzt sind, trifft das doch +/- zu): von 4 Punkten in der Oberen Lobau haben 3 Punkte Viola rupestris erbracht, von 2 Punkten in der Unteren Lobau einer mit Viola rupestris (beim 2. hab ich mir aber schon im Vorhinein kaum Hoffnungen gemacht, da voraussehbar wohl zu feucht). In der Unteren Lobau übrigens auch eine weisse Population (mit "vorschriftsmässig" violettem Sporn; das 2. Bild zeigt gut die bestimmungskritischen Merkmale) - an diesem Standort hat's aber auch violette gegeben.
Viola rupestris ist in der Lobau sicher trotzdem nicht häufig - dafür gibt's einfach zu wenige gute Standorte -, an geeigneten Standorten gibt's aber eine sehr gute Chance, welche zu finden - insbes. jetzt, wo Viola hirta schon am Verblühen ist, Viola rupestris sticht da sehr gut heraus (und ist schnell von Viola reichenbachiana unterschieden, die ausserdem wohl nur an feuchteren Standorten wächst).
Übrigens, vor einigen Tagen hab ich auch südlich von Gänserndorf Viola rupestris gefunden - in einem Föhrenwald, wiederum.
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Oliver Stöhr
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Lieber Hermann, liebe alle,
ich vermute heute, die Hybride zwischen V. rupestris und V. riviniana bei uns in Osttirol (Mittewald an der Drau) gefunden zu haben. In einer kleinen Population aus durchwegs weißblütigen Sand-Veilchen fand ich eine einzelne blaublühende Pflanze, deren Blätter in Form und Kerbung dieser Art ähneln; auch die Wuchshöhe war in etwa ident zu V. rupestris, die ja bekanntlich relativ klein ist. Aber die Sporn war deutlich hell bis weiß (nur spitzenwärts ganz schwach violett überlaufen) und der Stängel war eindeutig kurzflaumig behaart wie bei V. rupestris. Bilder dazu anbei (leider ist deren Qualität nicht ganz optimal). Viola riviniana war etwas entfernt vom Wuchsort der mutmaßlichen Hybride nicht selten ... ich denke, die Bestimmung sollte passen.
Viele Grüße
Oliver
ich vermute heute, die Hybride zwischen V. rupestris und V. riviniana bei uns in Osttirol (Mittewald an der Drau) gefunden zu haben. In einer kleinen Population aus durchwegs weißblütigen Sand-Veilchen fand ich eine einzelne blaublühende Pflanze, deren Blätter in Form und Kerbung dieser Art ähneln; auch die Wuchshöhe war in etwa ident zu V. rupestris, die ja bekanntlich relativ klein ist. Aber die Sporn war deutlich hell bis weiß (nur spitzenwärts ganz schwach violett überlaufen) und der Stängel war eindeutig kurzflaumig behaart wie bei V. rupestris. Bilder dazu anbei (leider ist deren Qualität nicht ganz optimal). Viola riviniana war etwas entfernt vom Wuchsort der mutmaßlichen Hybride nicht selten ... ich denke, die Bestimmung sollte passen.
Viele Grüße
Oliver
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- Hermann Falkner
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Re: Viola-Workshop - kritische Arten unterscheiden, Hybrid-Problematik
Lieber Oliver,
ich kann die Art ja erst seit kurzem sicher unterscheiden (glaub ich ;-), aber was meine Laienmeinung betrifft, schaut das auch für mich sehr nach der Hybride aus ;-)
In der Lobau ist Viola reichenbachiana sehr häufig, V. riviniana dagegen selten; eine Hybride mit V. riviniana wär also nicht sehr wahrscheinlich und bei V. reichenbachiana wär dann schwer zu beurteilen, woran die Hybride erkennbar ist ...
LG
Hermann
ich kann die Art ja erst seit kurzem sicher unterscheiden (glaub ich ;-), aber was meine Laienmeinung betrifft, schaut das auch für mich sehr nach der Hybride aus ;-)
In der Lobau ist Viola reichenbachiana sehr häufig, V. riviniana dagegen selten; eine Hybride mit V. riviniana wär also nicht sehr wahrscheinlich und bei V. reichenbachiana wär dann schwer zu beurteilen, woran die Hybride erkennbar ist ...
LG
Hermann
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