Gras aus Hochmoor (Bayrische Au, Mühlviertel)
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Christian_K
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Re: Gras aus Hochmoor (Bayrische Au, Mühlviertel)
Hallo, also Molinia caerulea ist in hydrologisch nicht ganz intakten Hochmooren nichts ungewöhnliches. Außerdem scheint der Standort eher am Rand (Lagg) oder in einer großen Schlenke eines Hochmoores zu sein. Denn ich erkenne kein Sphagnum das typisch für Hochmoorbulte wäre!
BG
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- Hermann Falkner
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Re: Gras aus Hochmoor (Bayrische Au, Mühlviertel)
Hallo Christian,
die Lage ist tatsächlich am Rand des Hochmoores, bzw. ist die Bayrische Au ohnehin ein sehr kleines Moor mit keinen grossen, freien Hochmoorflächen - selbst im best erhaltenen Teil des Moores gibt es dichten Baumbestand, konkret die "berühmten" aufrechten "Moorspirken", die taxonomisch meines Wissens immer noch nicht ganz geklärt sind - vom Wuchs her völlig aufrecht, sonst aber Pinus mugo ähnlich und durchaus nicht Pinus uncinata; vermutlich also hybridogen, aus welchen Sippen auch immer - vielleicht ja doch auch mit Beteiligung von P. uncinata, oder unter Beteiligung von Pinus sylvestris (eine Theorie, die Herr Lauria immer wieder vertritt, der ja regelmässig Koniferen-Exkursionen führt).
Mit Sphagnum kenne ich mich leider nicht aus, ich kann noch nicht einmal die Sektion sicher bestimmen (hätte auch keinen dafür ausreichenden Bestimmungsschlüssel); die Bayrische Au ist jedenfalls kein typisches "unversehrtes" Hochmoor wie - klassischerweise - das Tanner Moor (das im Kernbereich angeblich nie bewirtschaftet worden ist), das Auftreten von Molinia caerulea wäre damit nach deinem Dafürhalten dann ja wohl auch an diesem Standort nichts ungewöhnliches, wenn ich das richtig verstanden habe. ;-)
LG
Hermann
die Lage ist tatsächlich am Rand des Hochmoores, bzw. ist die Bayrische Au ohnehin ein sehr kleines Moor mit keinen grossen, freien Hochmoorflächen - selbst im best erhaltenen Teil des Moores gibt es dichten Baumbestand, konkret die "berühmten" aufrechten "Moorspirken", die taxonomisch meines Wissens immer noch nicht ganz geklärt sind - vom Wuchs her völlig aufrecht, sonst aber Pinus mugo ähnlich und durchaus nicht Pinus uncinata; vermutlich also hybridogen, aus welchen Sippen auch immer - vielleicht ja doch auch mit Beteiligung von P. uncinata, oder unter Beteiligung von Pinus sylvestris (eine Theorie, die Herr Lauria immer wieder vertritt, der ja regelmässig Koniferen-Exkursionen führt).
Mit Sphagnum kenne ich mich leider nicht aus, ich kann noch nicht einmal die Sektion sicher bestimmen (hätte auch keinen dafür ausreichenden Bestimmungsschlüssel); die Bayrische Au ist jedenfalls kein typisches "unversehrtes" Hochmoor wie - klassischerweise - das Tanner Moor (das im Kernbereich angeblich nie bewirtschaftet worden ist), das Auftreten von Molinia caerulea wäre damit nach deinem Dafürhalten dann ja wohl auch an diesem Standort nichts ungewöhnliches, wenn ich das richtig verstanden habe. ;-)
LG
Hermann
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Christian_K
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Re: Gras aus Hochmoor (Bayrische Au, Mühlviertel)
Hallo Hermann,
ja hast du, deine Ausführungen passen ja dann sehr gut zu Molinia.
LG
ja hast du, deine Ausführungen passen ja dann sehr gut zu Molinia.
LG
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