Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

= Blütenpflanzen
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Hermann Falkner
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Re: Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

Beitragvon Hermann Falkner » Mittwoch 3. April 2019, 16:27

Das hab ich mir auch schon gedacht! Wäre dann natürlich nicht heimisch (gesehen hab ich dort keine, kenne das Gebiet bei nur 3 Besuchen aber auch kaum.) Und auch Narzissen könnten/sollten schon blühen.

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Hermann Falkner
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Re: Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

Beitragvon Hermann Falkner » Mittwoch 3. April 2019, 19:02

So, jetzt endlich die versprochenen Bilder von Sommerknotenblumen (alle aus den March-Auen), Leucojum aestivum!
Extrem zeitig war der Fund 2013 - am 30.03.! (Und es haben nicht nur einzelne geblüht! - Übrigens hat in diesem Jahr auch schon Daphne cneorum geblüht, also auch am 30.03.13, Weikendorfer Remise.)
2016 war die Art noch Mitte Mai schön in Vollblüte (hier ausnahmsweise ein Bild mit Fokus auf der Kuckuckslichtnelke ;-) - das wäre sozusagen der "klassische" Blühmonat, in den letzten Jahren hat sie aber immer öfter schon im April geblüht. (Ich hätt noch mehr Bilder, nur auf die Schnelle ein paar herausgesucht.)

Der Habitus ist jedenfalls ganz anders - viel "schlanker" im Wuchs; in sehr trockenen Jahren (so zB 2013) kann Leucojum aestivum übrigens auch kümmerlich klein bleiben (kaum grösser als Leucojum vernum; aber selbst dann vom Habitus her wirklich deutlich verschieden), normalerweise ist sie aber wesentlich grösser.
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20170402_0015_P4020015.jpg
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2017-04-02
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20140330_112_P3300214.jpg
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2014-03-30
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20160516_0013_P5160013.jpg
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2016-05-16 Lychnis flos-cuculi mit Leucojum aestivum
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Re: Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

Beitragvon 2045 » Donnerstag 4. April 2019, 08:06

Lieber Peter und Hermann!

Herzlichen Dank für Eure Beiträge. Danke auch für die Bilder der Sommerknotenblume, vor einigen Jahren haben wir die im Raum Marchegg auch schon in Natur gesehen. Nur war das damals doch wesentlich später.
Das Rätsel dieser Pflanzen dürfte wohl nicht so schnell zu lösen sein. Da ist wohl wirklich ein weiterer Besuch dort notwendig.
Auffällig war auf jeden Fall, das diese Pflanze offenbar nur auf der einen Wiese vorkommt, dort aber in großen Mengen.
Auf die Idee, das dort (die letzten Meter von Österreich) jemand an zahlreichen Punkten eventuell Narzissen gepflanzt hat, wäre ich gar nicht gekommen.

LG Markus

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Re: Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

Beitragvon kurt nadler » Freitag 5. April 2019, 18:28

grüß euch

die leucojum aestivum-bilder zeigen definitiv kein vernum. vor ein paar tagen wunderte ich mich auch über große horste leuc. aestivum in der ortschaft prellenkirchen, viel aufrechtes laub und kaum ein blütenstand (gerade blühbeginn). vernum ist ja niemals glauk und hat keine straff emporragenden blätter.

ich kann ja anhand des bilds und der gebietsunkenntnis auch nur orakeln. für mich ist aestivum aber nicht ganz unstimmig. bei narzissen sollte bei so einer starken laubentwicklung auch schon ein blütenstängel sichtbar sein. und es gibt nicht viele dermaßen horstbildende narzissensippen. alle gepflanzt haben braucht sie ja keiner, manche verwildern effizient.

tatsache ist jedenfalls eine vitale, aber offenkundig heuer blühfaule amaryllidacee (vorjahr zu früh abgemäht?, vorjahrs-frühlingstrockenheit?).

herzliche grüße
kurt

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Hermann Falkner
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Re: Heiligenbrunn - Burgenland, - Fritillaria meleagris u.a

Beitragvon Hermann Falkner » Montag 8. April 2019, 20:07

Nochmals zu Leucojum aestivum: die blüht in Marchegg tatsächlich schon (Foto vom 06.04.19); allerdings sehr kümmerlich, blühende Exemplare sind durchwegs nur 30 cm gross, teils kleiner wie hier (grad so rund 25 cm ...), und wenigblütig; viele Individuen ohne Blüte und noch kleiner als diese. Natürlich erholen sich die schon noch, wenn's dann irgendwann einmal ein bisserl feuchter wird, und normalerweise sind sie natürlich viel grösser.
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