Dianthus giganteus
- Stefan Lefnaer
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Re: Dianthus giganteus
Auf der Schmetterlingswiese im Donaupark fand ich heute auch solche Riesentrümmer. Ob es Dianthus giganteaus ist, bin ich mir nicht sicher. Es wurden hier ja leider nur Funde gemeldet und das wichtigste - die Differenzialmerkmale zu Dianthus carthusianorum agg. - nicht behandelt. Sieht man hier oder hier nach, werden die allmählich zugespitzten Außenkelchblätter als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal angegeben. Das ist natürlich ein Nonsense, da das ja Dianthus pontederae von Dianthus carthusianorum abgrenzt und zudem bei uns Übergangsformen zwischen diesen beiden Arten mit Übergangsmerkmal auftreten. Kann mir daher jemand sagen, wie man Dianthus giganteus wirklich unterscheiden kann? Hier Fotos:
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Onlinekurt nadler
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Re: Dianthus giganteus
pontederae steht anhand deiner fotos ohnehin nicht zur debatte.
giganteus scheint im schnitt höherwüchsig als carth. zu sein.
(auch im hintaus in prellenkirchen blüht sie derzeit zwischen den reifen früchten wieder.)
giganteus scheint im schnitt höherwüchsig als carth. zu sein.
(auch im hintaus in prellenkirchen blüht sie derzeit zwischen den reifen früchten wieder.)
- Hermann Falkner
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Re: Dianthus giganteus
Schon, Kurt, aber Stefan hat schon recht - die distinctive features sollten trotzdem geprüft werden! ;-) mit diesem Suchbegriff hab ich dann auch ein pdf gefunden:
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 6532366743
Mit einem Schlüssel zu dieser Sektion! - die Fachtermini auf dt übersetzen: "Epicalyx scales" - das sind wohl die Aussenkelchblätter?? sind jedenfalls bei D. giganteus lt dieser Quelle allmählich verschmälert - bei allen anderen abrupt.
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 6532366743
Mit einem Schlüssel zu dieser Sektion! - die Fachtermini auf dt übersetzen: "Epicalyx scales" - das sind wohl die Aussenkelchblätter?? sind jedenfalls bei D. giganteus lt dieser Quelle allmählich verschmälert - bei allen anderen abrupt.
- Stefan Lefnaer
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Re: Dianthus giganteus
Hier noch Detailfotos von (Außen-)Kelch und Blüte:
Bisher wäre so etwas D. pontederae gewesen (sofern es reine D. pontederae bei uns überhaupt gibt), zumindest anhand dem Hauptmerkmal, der inneren Außenkelchblätter. Ansonsten sind die Pflanzen teilweise zu groß (bis 80cm, aber auch kleinere mit rund 30cm waren dabei), aber die Größe kann ja nie ein verlässliches Unterscheidungsmerkmal sein. Also woran kann ich Mastexemplare von D. pontederae von D. giganteus sicher unterscheiden?
Bisher wäre so etwas D. pontederae gewesen (sofern es reine D. pontederae bei uns überhaupt gibt), zumindest anhand dem Hauptmerkmal, der inneren Außenkelchblätter. Ansonsten sind die Pflanzen teilweise zu groß (bis 80cm, aber auch kleinere mit rund 30cm waren dabei), aber die Größe kann ja nie ein verlässliches Unterscheidungsmerkmal sein. Also woran kann ich Mastexemplare von D. pontederae von D. giganteus sicher unterscheiden?
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Onlinekurt nadler
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Re: Dianthus giganteus
meine für mikromerkmalsspezialisten wenig hilfreiche antwort: "reine" pontederae sollte man sogar außerhalb des habitats im herbar an den kleinen (im lebendzustand hellen, nicht allzuselten übrigens auch reinweißen (spitzerberg, hackelsberg, thenauriegel)) blüten erkennen können. und übergangspopulationen pont.-carth. sind (für mich) mit gig. nicht wirklich verwechselbar. wie weit gig. in habitate von carth. und pont. eindringen können wird, ist noch offen, derweil wird sie subruderal gemeldet, und wie erwähnt hat sie sich in prellenkirchen einmal ins arrhenatheretum und in in einen scherrasen auf gleichem standort eingegliedert. wie weit sie brometen oder festuceten infiltriert, wo die andren beiden sippen eingenischt sind, wird man sehen. für pontederaestandorte könnte/sollte ihr die xeromorphie fehlen. derweil scheint es noch nicht so weit zu sein.
danke für die neue studie, dabei aber vorsicht: wir wissen nicht, ob giganteus der türkei den neophytischen in ö. entspricht (siehe norbert griebls subspeziesverzeichnis), und die türken haben scheinbar pontederae nicht, daher "genügt" der schlüssel für dort, aber nicht mit garantie für hier.
offenbar wird die neue eföls-verschlüsselung v.a. "metrische" angaben enhalten müssen.
danke für die neue studie, dabei aber vorsicht: wir wissen nicht, ob giganteus der türkei den neophytischen in ö. entspricht (siehe norbert griebls subspeziesverzeichnis), und die türken haben scheinbar pontederae nicht, daher "genügt" der schlüssel für dort, aber nicht mit garantie für hier.
offenbar wird die neue eföls-verschlüsselung v.a. "metrische" angaben enhalten müssen.
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