"Ein Ring sie zu knechten ..."
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Oliver Stöhr
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"Ein Ring sie zu knechten ..."
Liebe alle,
sicher kennt ihr alle "Herr der Ringe" und wisst daher auch, was es mit "Grasringen" in Wiesen auf sich hat, oder?
Wie die nachfolgenden Bilder, heute in Debant / Osttirol angefertigt, zeigen handelt es sich dabei um ringförmige Ausbildungen, die etliche Meter Durchmesser erreichen können und gerade bei gemähten Wiesen bzw. Wiesen mit wenig Aufwuchs bereits von weitem landschaftlich wirken. Ich habe mich immer gefragt, um was es sich dabei handelt und und wie diese Ringbildungen zustande kommen.
Einen Teil des Rätsels konnte ich heute lösen und zwar handelt es sich - zumindest bei Fettwiesen - um ringförmige Wuchsanordnungen von Dactylis glomerata, die sich visuell durch sein blaugrünes (dunkleres) Laub von der helleren Wiesenvegetation abhebt. Wie aber diese ringförmige Anordnung dieser Art in der Wiese (bzw. in den Wiesen, ist ja kein Einzelfall) zustande kommt, ist nach wie vor für mich fraglich. Vielleicht hat da wer einen Tipp - dieser jemand ist dann jedenfalls für mich der "Herr der Ringe" ...
A propos Ringe: Es zählt übrigens der olympische Gedanke: dabei sein ist alles!
Viele Grüße
Oliver
sicher kennt ihr alle "Herr der Ringe" und wisst daher auch, was es mit "Grasringen" in Wiesen auf sich hat, oder?
Wie die nachfolgenden Bilder, heute in Debant / Osttirol angefertigt, zeigen handelt es sich dabei um ringförmige Ausbildungen, die etliche Meter Durchmesser erreichen können und gerade bei gemähten Wiesen bzw. Wiesen mit wenig Aufwuchs bereits von weitem landschaftlich wirken. Ich habe mich immer gefragt, um was es sich dabei handelt und und wie diese Ringbildungen zustande kommen.
Einen Teil des Rätsels konnte ich heute lösen und zwar handelt es sich - zumindest bei Fettwiesen - um ringförmige Wuchsanordnungen von Dactylis glomerata, die sich visuell durch sein blaugrünes (dunkleres) Laub von der helleren Wiesenvegetation abhebt. Wie aber diese ringförmige Anordnung dieser Art in der Wiese (bzw. in den Wiesen, ist ja kein Einzelfall) zustande kommt, ist nach wie vor für mich fraglich. Vielleicht hat da wer einen Tipp - dieser jemand ist dann jedenfalls für mich der "Herr der Ringe" ...
A propos Ringe: Es zählt übrigens der olympische Gedanke: dabei sein ist alles!
Viele Grüße
Oliver
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Re: "Ein Ring sie zu knechten ..."
Hallo Oliver!
Bei diesen Ringen dürfte es sich um sogenannte "Hexenringe" handeln, die auf Pilze zurückzuführen sind. Bei uns in den NÖ-Voralpen gibt es z.B. im April-Mai den "Rasling" (Georgi-Ritterling, Tricholoma georgii), der auf so ringförmigen "Raslingstätten" wächst, die durch das Wachstum von einem Zentrum aus nach aussen entstehen. Auf dem Kreis verändert sich die Vegetation und macht ihn durch unterschiedliche Färbung auch sichtbar, wenn keine Pilz-Fruchtkörper zu sehen sind. Könnte sich vielleicht lohnen, die Stelle im Frühjahr zu besuchen! Es gibt aber auch andere Pilze, die Ringe bilden und nicht genießbar sind.
LG Josef
Bei diesen Ringen dürfte es sich um sogenannte "Hexenringe" handeln, die auf Pilze zurückzuführen sind. Bei uns in den NÖ-Voralpen gibt es z.B. im April-Mai den "Rasling" (Georgi-Ritterling, Tricholoma georgii), der auf so ringförmigen "Raslingstätten" wächst, die durch das Wachstum von einem Zentrum aus nach aussen entstehen. Auf dem Kreis verändert sich die Vegetation und macht ihn durch unterschiedliche Färbung auch sichtbar, wenn keine Pilz-Fruchtkörper zu sehen sind. Könnte sich vielleicht lohnen, die Stelle im Frühjahr zu besuchen! Es gibt aber auch andere Pilze, die Ringe bilden und nicht genießbar sind.
LG Josef
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Oliver Stöhr
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Re: "Ein Ring sie zu knechten ..."
Danke Josef, das ist wohl die Lösung; ich kannte Hexenringe schon, habe sie aber nicht mit diesen Ringen in Verbindung gebracht. Interessant ist dass Dactylis glomerata als nährstoffiebende Art offenbar auch fungitolerant ist.
Viele Grüße
Oliver
Viele Grüße
Oliver
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Onlinekurt nadler
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Re: "Ein Ring sie zu knechten ..."
in prellenkirchen sinds der nelkenschwindling und wiesenchampignon, die auch tw. luftbildsichtbare "nitro"-ringe im grasland erzeugen, derzeit ist der nelkenschwindling grad essfertig.
Re: "Ein Ring sie zu knechten ..."
Hallo!
Wohl auf Grund des feuchten und bis vor kurzem noch recht milden Herbstwetters kann man auf den Höhen um Lilienfeld/NÖ derzeit zahlreiche "Hexenringe" finden. Ein besonders großes ( gut 25 m Durchmesser) und schönes Beispiel möchte ich euch nicht vorenthalten! Die Pilze spezifisch zu bestimmen, ist mir bisher noch nicht gelungen, sie waren auch nicht mehr ganz frisch, was die Sache leider erschwert. Im "123Pilzforum" erhielt ich mehrere Vorschläge: Leucopaxillus gigas (Riesen-Krempentrichterling), Lepista sp. (Rötelritterlinge), Infundibulicybe geotropa (Mönchskopf), der letztere scheint mir am ehesten zu passen. Jedenfalls ein faszinierender Anblick!
LG Josef, "Herr der Ringe"
Wohl auf Grund des feuchten und bis vor kurzem noch recht milden Herbstwetters kann man auf den Höhen um Lilienfeld/NÖ derzeit zahlreiche "Hexenringe" finden. Ein besonders großes ( gut 25 m Durchmesser) und schönes Beispiel möchte ich euch nicht vorenthalten! Die Pilze spezifisch zu bestimmen, ist mir bisher noch nicht gelungen, sie waren auch nicht mehr ganz frisch, was die Sache leider erschwert. Im "123Pilzforum" erhielt ich mehrere Vorschläge: Leucopaxillus gigas (Riesen-Krempentrichterling), Lepista sp. (Rötelritterlinge), Infundibulicybe geotropa (Mönchskopf), der letztere scheint mir am ehesten zu passen. Jedenfalls ein faszinierender Anblick!
LG Josef, "Herr der Ringe"
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