Viola ambigua

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
kurt nadler
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Re: Viola ambigua

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 17. März 2020, 19:53

für mich als ein kleinwenig "fremdelnden" zeitgenossen tun schon viel zu viele leute spazierngehn; gut dass der botanist wege auch meiden kann. aber es ist nett, so geruhsam, ich denke, psychisch und physisch ists gut für die leut, und super klimaschutz, bleima glei dabei ...
(ein bissl schauts aus wie das "paradies" der zeugen jehovas)

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Stefan Lefnaer
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Re: Viola ambigua

Beitragvon Stefan Lefnaer » Dienstag 17. März 2020, 20:12

Stimmt, so geht es mir auch. MAF meinte ja einmal, wir Botaniker wären Sub-Asperger. Ich bin im Grunde antisozial und bin froh wenn ich niemanden sehe (außer gelegentlich andere Naturliebhaber). Jetzt habe ich einen triftigen Grund dafür. :-))

kurt nadler
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Re: Viola ambigua

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 17. März 2020, 21:24

ja, im eigenen nest mit ähnlichgesinnten fühl ich mich pudelwohl, damit hat sichs aber auch schon.

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Jürgen Baldinger
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Re: Viola ambigua

Beitragvon Jürgen Baldinger » Mittwoch 18. März 2020, 06:30

Geht mir genauso.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"

kurt nadler
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Re: Viola ambigua

Beitragvon kurt nadler » Freitag 20. März 2020, 00:36

heute haben wir unsre eigenen veilchen am spitzerbergabhang und jene am "trockenrasen" der s- bzw- ssw-flanke des spitzerbergs besucht und geprüft, mit für mich alte befunde bestätigenden, aber auch überraschenden neuen ergebnissen. vorerst einmal zu denjenigen im naturschutzgebiet des bergs (oberer teil der etwas verunglückten grafik in unterer beilage). ERGÄNZUNG 21.3.2020: Der Link zu Hermanns Veilchen-Workshop, der immerhin mit V. ambigua beginnt: viewtopic.php?f=4&t=191
zu den anderen in einer späteren nachricht.

also zumal wir ambigua-bestimmungen auf unsrem grundstück ja bereits hatten (siehe oben, hier wurde unter "KORREKTUR" einiges revidiert) und auch neue bestimmungen auf ambigua hinwiesen, möchte ich gern ein paar fotos aus der homogenen, außer viola rupestris nur viola ambigua aufweisenden population, die allerdings farblich stark variiert, zeigen. die nebenblattfransen weisen in lupenansicht orange, endständige drüsenköpfe auf, beim letzten bild kann man die in vergrößerung erahnen. keine ahnung, ob die artspezifisch sind.

die vorblätter stehen in krassem widerspruch zur deutschen literatur (haeupler & muer, rothmaler-bildband) durchwegs ganz tief. hybridogenen ursprung hierfür kann ich mir mangels anderer einkreuzbarer sippen nicht vorstellen. es mag aber weiter oben am berg vielleicht doch hirta geben, wie ich dies weiter oben einmal postuliert hab. aber auch stefans ambigua weist tiefsitzende auf. hermanns aussage der quasi häufigkeit von ambigua am hundsheimer berg, falls ich mir das richtig gemerkt habe, kann von diesem teil des spitzerbergs bestätigt werden.
hält die artansprache, dann ist diese art DIE violasippe des spitzerberg-rasenbiotops, zumindest im untersuchungsbereich. sie ist hier häufig.

ausläufermangelbedingt handelt es sich meist um einzelpflanzen oder sehr kleine horste, so wie bei stefans funden und NICHT so wie meine am eigengrund, über die wie erwähnt später berichtet werden soll (siehe auch oben bei meinen alten fotos).

bei foto4143 könnte schon wieder ein suavis-einschlag vermutet werden (blütenfarbe, blattform).
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