Galanthus nivals - mit Streifen?
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Renate Trnek
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Re: Galanthus nivals - mit Streifen?
Danke Oliver für Deinen Hinweis auf dieses Galanthus nivalis "Viridapice"! Sein Erscheinungsbild kommt meinen Streifen-G.n. vom Gießhübler Waldrand doch recht nahe. Was mir nicht ganz klar ist: Wurde diese Varietät in Holland 1900 gezüchtet oder als Wildform gefunden und verbreitet? Es scheint also, als ob es ähnlich wie beim Cyclamen coum vom Alten Steinbruch oder wie beim Crocus purpureus auf der Seewiese gelaufen sein könnte, wo wohl vor langer Zeit irgend jemand am ehesten mit Gartenabfall Blumenzwiebeln in der Gegend verteilt hat und diese heimisch geworden sind.
LG
Renate
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Renate Trnek
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Re: Galanthus nivalis - mit Streifen?
Letzter Nachtrag zu meinem Streifen-Galanthus: Man sollte hin und wieder einmal in die eigene Florensammlung schauen: Bei Durchsicht des einschlägigen Ordners bin ich auf eine uralte Aufnahme aus dem Jahr 2011 gestoßen, auf der einzelne Schneeglöckchen in der Blütenmasse in den Gebüschrändern des Thenauriegels ebenfalls grünliche Streifung auf den Innenseiten der äußeren Petalen zeigen, wenn auch viel schwächer ausgebildet als im rezenten Fall. Scheint also doch eine wenn auch seltene Anlage in der Blüten-Entwicklung zu sein.
Nochmals LG
Renate
Nochmals LG
Renate
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- Galanthus nivalis Schneeglöckchen, Thenauriegel Randbereich 24.03.2011 C (2).JPG (253.09 KiB) 5387 mal betrachtet
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- Galanthus nivalis Schneeglöckchen, Thenauriegel Randbereich 24.03.2011 C (1).JPG (262.04 KiB) 5387 mal betrachtet
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Gregor Dietrich
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- Registriert: Freitag 21. Oktober 2016, 08:32
Re: Galanthus nivals - mit Streifen?
Ich fand solche Schneeglöckchen mit viel stärkerer Grünfärbung Anfang der 90er in der Stockerauer Au. In den 90ern und Anfang der 2000er war die Galanthophilie unter den GärtnerInnen Europas am Höhepunkt. Hunderte Gärtner schwärmten jedes Jahr aus, die Schneeglöckchenbestände nach Mutanten zu durchsuchen. Bei einem Galanthustreffen der Gartenbotanischen Vereinigung hörte ich von einem Fluss in Deutschland, wo Pflanzen vom 'Scharlockii'-Typ die Mehrheit stellen. Solche Mutationen sind zwar insgesamt selten, können sich aber lokal mitunter durchsetzen. Es gibt auch Typen mit gleichförmigen Tepalen (innere oder äußere umgewandelt), mit nur einem Tepalen-Wirtel, ohne jede Grünfärbung der inneren Tepalen etc.
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